Schifferlfahrn, essen, trinken - lustig sein !

Schiffstagebuch Grado

Rappitsch 67A
Ossiach
9570
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scbe12@drei.at

Neuigkeiten

30.06.2019

Der
letzte Tag vor den Sommerferien in Wien und NÖ beginnt in Grado wieder
wolkenlos, meine Jungs schlafen ausgiebig, sie sind Grado einfach nicht
gewöhnt. Wir wollen heute zum Baden auf Banco d'orio fahren, mit dem Boot und
in Begleitung von Wolfgang und dann nach Aquileia ins "da nettuno" zum
Mittagessen. Vorerst aber muss ich Conny helfen, sie hat das Boot jetzt im
Wasser, liegt am Außenpatz am Steg, zum Anfahren der beste Platz. Bei ihrer
Borddusche funktioniert etwas nicht und sie hat mich um Hilfe gebeten was ich
natürlich noch vor dem Baden erledige. Die Jungs schicke ich einstweilen zum
Frühstück, ich erledige das Problem mit der Dusche von Conny innerhalb ½
Stunde. Dann entleere ich noch den Wassertank auf ihrem Boot, fülle ihn neu mit
frischem Wasser und füge die Tabletten dazu, die dafür sorgen, dass das Wasser
nicht bricht. Wolfi und die Jungs sind pünktlich zurück, wir starten zum Baden
auf Banco d'orio. Gegen 11:00 Uhr fahren wir Richtung "da nettuno" in Aquileia,
Stefan probiert mit einem Board und Halteseil seinen Gleichgewichtssinn! 12:30
Uhr Mittagessen, wieder vom Feinsten bei Michele, ein "liscio" als Abschluss
und wir fahren zurück nach Grado, machen aber noch einen Badestopp vor der
Isola san Pietro. Meinen Arsch färbe ich mir schwarz, Wolfgang hat seine
Badeplattform mit Kork belegt und die Fugen mit schwarzem Sika ausgefugt, und
diese Masse hab ich jetzt auf meinem Allerwertesten! Zurück im Heimathafen
verlassen mich meine Jungs und fahren Richtung Heimat, sie müssen noch die
Enkel bei der Oma holen, es gibt ja noch eine Woche Schule und Kindergarten in
Kärnten. Wolfgang und ich fahren noch zur Insel Barbana, treffen Sissi und
Hubert und gegen 19:00 Uhr ist es uns einfach zu heiß hier, wir fahren mit
leichtem gegenwind zurück in die Marina. Mit Conny und Hubert gibt es dann noch
einige "sundowner" an Bord meiner Chicca. Das Abendprogramm startet mit einem
Trip durch Grado, morgen Früh verlasse ich die Isola del sole für fast 3
Wochen, werde erst wieder zum Carnevale in Grado sein und davon berichten -
Termin 20.07.2019



22:06.2019

Am Morgen ist vom Regen noch nichts zu
bemerken, haben sich die Wetterfrösche wieder mal nicht durchsetzen können?
Also erst mal mit dem Rad zur Bar Tergesteo und Frühstück, heute ist ja wieder
Markttag in Grado. Nach dem Cappuccino mit Brioche alla crema geht's zu SPAR,
der Kühlschrank hat kein Bier mehr, Weißwein aus dem Lager wird auch
nachgebunkert, ich bin wieder "flüssig" an Bord der Chicca. Kurz nach der
Ankunft im Hafen beginnt es zu schütten, ein Gewitter der Extraklasse entlädt
sich über Grado. Gegen 11:00 Uhr mache ich mich mit Schirm und Plastikschuhen
auf den Weg zu Pino's Enoteca, meine Radfahrerinnen Jutta und Barbara treffen
sich mit mir, ich zeige ihnen die Einkaufsmöglichkeiten in Grado, Grado im
Regen wie es Andrea Nagele formulieren würde! Schuhe und Kleinigkeiten in der
Markthalle werden gekauft, dann geht es nochmals zu Pino, die Beiden wohnen um
die Ecke in der Villa Lisa. Ich mache mich auf den Weg zu meiner Chicca  und brauche ein Mittagspäuschen. Es ist
richtig schwül, hat zwar zum Regnen aufgehört, aber es ist kaum aus zu halten
unter der Persenning - ich muss raus, eine kleine Runde mit dem Rad in der City
steht mir zu. Um 18:30 Uhr holen mich die "Ladies" in der Marina ab, wir fahren
ins "da nettuno" nach Aquileia, Abendessen wieder vom Feinsten! Antipasti mare
freddo/caldo und einmal Fritto misto, dazu den "Frizzante" vom Fass. Um 22:00
Uhr ist Bettruhe angesagt, es regnet leider schon wieder, aber morgen soll das
Wetter passen und wir wollen die Radtour nach Trieste in Angriff nehmen !




23.06.2019

Pünktlich um 08:30 Uhr sind meine beiden
verbliebenen Radpartner vor der Villa Lisa gestellt und wir starten unsere
geplante Radtour nach Trieste. Es ist bewölkt, ein Lüfterl weht, ideal zum
Rad'ln heute. Nach 20 km, im Naturschutzgebiet Caneo wollen wir Frühstücken,
ein wirklich unfreundlicher "cameriere" verweigert und jegliche Bedienung mit
den Worten: "Bis 09:00 Uhr Früh bewirten wir nur unsere Hotelgäste, wir haben
bis dahin geschlossen!" Also kein Frühstück bei dieser Freundlichkeit, dieser
Laden wird aus meinem Gedächtnis gestrichen und sicher nicht mehr betreten.
Also nächster Halt in Marina Julia, es sind halt nochmal 17 km bis zum
geplanten Frühstück. Wir radeln mit einem guten 20er Schnitt gen Norden, dem
Isonzino folgend bis zur Hauptstrasse und dann Richtung Monfalcone, als
plötzlich Barbara nicht mehr nachkommt! Eine telefonische Nachfrage ergibt:
PATSCH'N ! Wir, Jutta und ich radeln zurück zu einer Strassenbucht und wollen
Barbara helfen den Platten zu reparieren - geht nicht - KEIN Ersatzschlauch,
ein Ventil das ich überhaupt nicht kenne, also ist "picken" auch nicht möglich,
da wir keinen Pumpenaufsatz haben der bei diesem Ventil passt. Unsere
Ersatzschläuche haben andere Dimensionen, also können wir diesen Patsch'n
leider nicht beheben. Barbara beschließt das Rad hier zu deponieren, wir leihen
ihr ein Fahrradschloss, und mit dem Bus zurück nach Grado zu fahren. Sie wird
mit ihrem Auto dann das Rad wieder holen und nach Hause fahren. Wir, die
restlichen Biker müssen jetzt aber Gas geben, das Schiff in Triest wartet
nicht, es wird immer heißer und wir brauchen dringend ein Frühstück. Kurz vor
10:00 Uhr sind wir dann am Lido di Staranzano und bekommen unseren Cappuccino
mit Brioche alla crema, der sich aber leider con marmelata am Teller findet. Egal
es wird gegessen, ein Liter Wasser noch dazu und es geht weiter durch
Monfalcone zur Quelle des Timavo wo wir auch einen kurzen Besuch in der Kirche
San Giovanni in tuba nicht auslassen. Dann beginnt die Steigung Richtung
Sistiana, 6 km leicht steigend, aber die Sonne knallt unbarmherzig vom Himmel.
Ein kurzer Stopp in Porto Piccolo, dann oberhalb von Aurisina an der
Küstenstrasse und es beginnt die Abfahrt nach Trieste. Wir fahren durch die
verlassenen Speicher des Porto vecchio bis in den Hafen von Triest wo diesmal
ein riesiges Kreuzschiff der TUI an der Mole steht. Geschafft, 73 km in 3 Std
16 Min mit 350 Hm, Bernie mit Muskelkraft, Jutta mit dem E Bike - Super ist's
gelaufen, wir haben jetzt eine Stunde Zeit die Speicher zu füllen, Jutta mit
einem Eisbecher, ich selber steh auf flüssiges Nachtanken und genehmige mir
zwei "Spritz". 13:00 Uhr, die Delfino verde startet unsere Rückfahrt nach
Grado, dort nach der Ankunft brauchen wir dringend einen "liscio" um die
Müdigkeit die uns nun übermannt hat, zu bekämpfen. Dann lade ich Jutta ein, mit
mir auf's Meer zum Baden zu fahren. Barbara, unsere "Patsch'n" Teilnehmerin
meldet sich telefonisch von der Wörthersee Rast, sie ist schon fast zu Hause in
Friesach. Jutta und ich baden bis 20:00 Uhr im "bacherlwarmen" Wasser und in
der Sonne, dann muss auch sie den Heimweg antreten, also bringe ich sie zu
Mirkos Anleger und auch sie tritt die Heimreise an. Ich brauche dringend eine
Dusche, dann Boot putzen und ab in die City, Francesca und Manuel werden im "al
Goto" besucht, ich treffe noch Ferdl, Wolfgang, Christian und Waltraud im Porto
mandracchio in der Bar al Porto. Um 22:00 Uhr hab ich genug und lege mich in
die Koje!

24.06.2019

Was tun sprach Zeus, mich juckt es und ich
beschließe eine Überfahrt nach Slowenien zu machen, der Tank ist voll, das
Wetter passt, mal ein anderes Revier wieder besuchen. Ich starte die Chicca,
nach einem guten Kaffee um 08:30 Uhr und "tuckere" mal los Richtung Isonzo
Mündung, dort will ich sicher baden im glasklaren Wasser der "Soca" wie dieser
Fluß in Slowenien genannt wird. Ein Besuch im "Bellariva" ist auch schon lange
überfällig und so ändere ich die Fahrtroute Kurs Aurisina! Vorerst wird am Fuße
des Schlosses Duino gebadet, dann begebe ich mich in den kleinen Hafen von
Aurisina, lege an und koste mich durch die Speisekarte des Restaurants
"Bellariva". Gemischte kalte Fischvorspeise, dann Kalamari vom Grill,
Garnelenspieße, Gemüse und eine Cremeschnitte als Abschluss, dazu einen
herrlich kühlen "Frizzante" und das Leben macht Sinn. Es folgt was folgen muß,
Mittagsschlaferl, weil so müde kann ich die Überfahrt zum nächsten Ziel nicht
beginnen. Ein kurzer Espresso noch und dann 
Kurs Richtung Izola. Ich bekomme einen super Liegeplatz in der Marina,
nachdem ich mich ordnungsgemäß über Kanal VHF 17 angemeldet hatte. Es folgt die
lang ersehnte Dusche, ein "relaxen" an Deck, am Vorschiff und danach ein
Spaziergang in die Altstadt von Izola, wo ich auch zur Belohnung gleich einen
Sonnenuntergang der Spitzenklasse erleben darf. Ein Gelato noch, zwei "Gute
Nacht" Spritzer und um 22:30 Uhr bin ich in der Sauna Koje!


25.06.2019

Der Morgen beginnt wie ich es Liebe, Sonne
pur, laues Lüfterl und einen guten Roma aus der Nespresso Kollektion. Dann
Check des Motors, Batterien, Kühlwasser und check out in der Marina von Izola.
Leider sind die Preise von 2017 (letzter Besuch) deutlich gestiegen und die
Nacht kostet hier und heute stolze € 47,00 - aber es ist alles Sauber, auch das
muss bezahlt werden. Dann lege ich ab und fahre nur knapp 10 Minuten in der erste
Badebucht und bin um 08:30 Uhr schon im 27° warmen Wasser. Ich genieße das
"dolce fa niente" und das relaxen bis sich die Wellen aus Süd aufbauen und es
wirklich unruhig wird. Schon zu Mittag bin ich in der nächsten Bucht,
windgeschützt, aber viele Boot liegen hier am Anker - ich bin in der Strunjan
Bucht mit Muschelfarm und Hotels - und mir wird nicht fad, mein Umfeld hier zu
beobachten. Zwischendurch dann ein paar Radieschen und eine Banane, that's it!
Gegen 17:00 Uhr hab ich genug von der Hitze und von der Sonne und nehme Kurs
auf die Marina in Portoroz. Nach dem Umfahren von Piran komme ich zur Marina
San Bernadin und sehe die Liegeplätze haben jetzt Strom und Wasser, also fahre
ich ein in diese kleine Marina und begebe mich auf die Suche nach einer
Ansprechperson. Die Dame an der Hotel Rezeption verweist mich an die Rezeption
vom Schwimmbad, dort erklärt mir eine nette junge Dame dass es möglich ist hier
zu bleiben, allerdings kein Mooring Platz, die sind alle belegt, aber ein Platz
vor dem Restaurant, den könnte ich nutzen. € 35,00 für die Nacht, inkl Strom
und Wasser, da kann man nicht meckern, wenngleich sofort und nur "cash" zu
bezahlen!  Gesagt getan und schon 10 min
später bin ich in der Dusche von der Hotelanlage Bernadin. Es folgt ein
Spaziergang in die Altstadt von Piran, nur 20 min, allerdings bei dieser Hitze
bin ich im Ortskern wieder total nass geschwitzt, muss den Kellner im Lokal
"tre vdove" um einige Servietten bitten um mir mein Gesicht wenigstens ab zu
trocknen. Es folgt ein Salat als Vorspeise und eine Fischplatte mit kleinem Branzino,
kleiner Dorade, Kalamari vom Grill und einem Scampi, dazu Mangold und ein
"Malvasia" sowie 2 Flaschen Wasser. Dieses Wasser kommt durch die Poren so raus
wie ich es mir eingebe, es ist einfach Sommer! In den kleinen Gässchen der
Altstadt mache ich einen Schaufenster Bummel, ich suche eine neue Sonnenbrille.
Sonnenuntergang dann am Spitz der Halbinsel inkl. Eisbecher, dann Rückmarsch in
die Marina und es gibt hier 3 Lokale in unmittelbarer Nähe zu meinem Liegeplatz
- in einem gibt es LIVE Musik mit einem Duo, spielen nett und richtig in allen
Sprachen, Deutsch, italienisch, englisch und slowenisch - Multi Kulti Band! Um
Mitternacht setze ich mich aufs Vorschiff, nehme noch einen "Spritz" aus meinem
Kühlschrank, dann ist Bettruhe angesagt!



26.06.2019

Der Tag beginnt mit einem Kaffee im Hafen vom
Hotel Bernadin, ein Kurzbesuch im Supermarkt, Wasser ist zur Zeit das
Wichtigste! Gegen 09:00 Uhr fahre ich nach Portoroz, ich möchte tanken - möchte
tanken - aber es stehen 2 Pershing 70 Fuß bei den Zapfsäulen und da dauert der
Tankvorgang mehr als 1 Stunde, die Zeit möchte ich nicht warten und fahre
wieder aus der Marina. Noch bin ich nicht ganz leer, ich kann auch in Izola
tanken. Vorerst wird aber in der Bucht von Strunjan gebadet, ein wirklich
nettes Platzerl, glasklares Wasser und eine Ankertiefe von knapp 5 Meter mit
gutem Untergrund. Das Wasser hat mehr als 28° und ist eigentlich keine richtige
Erfrischung mehr, aber es hilft die Hitze von 35° leichter zu ertragen. Gegen
15:00 Uhr hab ich genug und fahre nach Izola zum Tanken, 46 Liter schluckt der
Tank, ich gönne mir einen "Affugato", ein Gelati und ein Mineral in einer Bar
am Stadthafen von Izola und beginne die Überfahrt nach Grado kurz vor 17:00
Uhr. Erstmal wird der Canal Tenuto angesteuert, Kurs 330° dann fahre ich zur
Insel Barbana und gönne mir den "tramonto" nebst ein paar Begleitgetränken! Um
21:00 Uhr bin ich wieder im Heimathafen, es folgt die Dusche und ein Kurzbesuch
bei Pino. Dann beginnt eine der heißesten Nächte die ich je erlebt habe.


27.06.2019

An Schlaf ist diese Nacht nicht zu denken,
erst versuche ich es mit dem Ventilator im Boot, keine Abhilfe, dann versuche
ich am Vorschiff zu schlafen, nicht machbar, kein Lüfterl und unerträgliche
Hitze. Ein weiterer Versuch ist am Boden der Pflicht zu schlafen, es geht
nicht. Also ein wenig "Sternderlschaun" am wolkenlosen Nachthimmel. Erst nach
03:00 Uhr früh kann ich endlich einschlafen, bin aber um 05:00 Uhr schon wieder
wach und schweißgebadet. Nochmals Dusche und der Versuch ein wenig zu schlafen
- no go - heute halt mal Schlaf Defizit, ich werde es auf Banco d'orio
versuchen nach zu holen ! Banco d'orio heute - ein Traum - spiegelglattes
Wasser, "bacherlwarm" und sauber, so liebe ich meine Badeinsel. Bis Mittag
bleibe ich im 29° warmen Wasser und bin um 12:00 Uhr im Stadthafen, genehmige
mir einen "liscio" in der Bar Rampa d'oro, dann kaufe ich mir Mozzarella und
Tomaten, Naktarinen, Basilikum und Schlag für den restlichen Bordtag auf meiner
Chicca. Nach dem Einkauf fahre ich auf die Leeseite der Insel Ravaraina im
Canale San Pietro und setze den Anker, bereite mir eine Caprese mit den
frischen Lebensmittel und bekomme Erinnerungen an "Czerwe", einem wirklich
lieben Freund aus meinen Zeiten bei SPAR. Er war mehr als ein "Lieferant" und
Key Accounter für mich, das Meer und die Liebe zu Booten haben uns verbunden.
Zu seinem 60er hat er sich einen "Traum erfüllt und ist mit seinem Boot von
Novi Vinodolski bis Dubrovnik gefahren. Leider wurde er in Dubrovnik von einem
Auto, am Zebrastreifen erfasst und verlor sein Leben! Tragisch auch, denn er
stand kurz vor seiner Pensionierung, wo er es mir gleich machen wollte und viel
Zeit an Bord seiner Sessa verbringen wollte - Lebe dein Leben, hier und jetzt,
denn morgen schon kann alles ganz anders sein! R.I.P. Gerhard! Ich bleibe bis
18:00 Uhr in der Bucht und lege im Heimathafen dann um 18:30 Uhr an, genehmige
mir eine Pizza, heute "glustet" es mich danach, in der Darsena, treffe GianLuca
wieder, der von Barbana hierher als Koch gewechselt hat.. Erst danach kommt die
Körperpflege, sprich Dusche, vorher hat es keinen Sinn, man ist sofort wieder
nass geschwitzt. Ich helfe Wolfgang beim anlegen, er kommt von der Insel
Barbana zurück und begebe mich dann zu Lucia, heute spielt mein lieber Freund
Angelo wieder die alten "Hadern" aus Italien. Ich treffe Helga und viele
"Graisani", mach noch einen Abschlußspaziergang auf der Diga. Aber auch hier,
am Meer, kein Lufthauch, es hat immer noch mehr als 30° was wird die Nacht wohl
bringen? Trotz Ventilator im Boot schlafe ich nicht ein, irgendwann klappt es
aber doch, keine Ahnung wie spät, aber eben doch!

28.06.2019

Diese weitere Tropennacht wurde durch eine
starke Bora gegen 04:30 Uhr beendet, die Wellen schaukeln die Chicca ordentlich
durch. Ich muss das Sonnensegel bergen, die Gefahr dass es durch den Sturm
zerstört wird ist zu groß. Also Arbeitsbeginn schon vor 05:00 Uhr, dann folgen
Kaffee und Tagebuch Schreiberei, Radio Kärnten über Internet und es beginnt
wieder ein neuer Tag am Sehnsuchtsort an der Adria - Grado ! Eine Entscheidung
habe ich in der letzten Nacht getroffen, ich werde Grado auf Grund der Hitze
die auch für die nächste Woche vorhergesagt ist, früher als geplant verlassen.
Meine Söhne besuchen mich noch an diesem Wochenende, diese "Herrenpartie" wird
meinen ersten "Langaufenthalt" in Grado beenden. Auch kann ich an der
Beerdigung meines Freundes "Czerwe" teilnehmen, der am kommenden Dienstag
verabschiedet wird. Fischer, die in unserer Marina ihren Liegeplatz haben, sind
gegen 05:30 Uhr ausgelaufen zum Fischen, um 06:30 Uhr sind sie schon wieder im
Hafen, die Wellen am Meer sind über 1,5 Meter hoch, sie mussten abbrechen und
zurück kehren. Ausfahren ist daher mit meiner Chicca,  bei dieser Bora nicht möglich, also erst mal
in die Stadt, Tergesteo Bar zum 2. Frühstück mit Wolfgang, dann Nachkauf von
Reinigungsmittel und Kosmetika, dann eine Putzrunde auf der Chicca. Auch ein
gründlicher Motorcheck und Nachladen der Verbraucher Batterie ist am
Arbeitsprogramm. Um 10:30 Uhr kommt Wolfi in die Marina, wir fahren zur Insel
Barbana, die Bora hat nachgelassen, ablegen ohne Probleme möglich. Auf der
Insel dann erst mal relaxen an Bord der Chicca als plötzlich, beim Anlegen des
Linienschiffes ein Schrei über die Insel schallt. Wir messen dem keine
Bedeutung zu, werden aber schnell aufgerüttelt als plötzlich der "Protecione
Civile" mit Blaulicht und Folgetorn Sirene in den kleinen Hafen einfährt.
Plötzlich ist alles in heller Aufregung, Boote werden umgehängt, damit dieses
Einsatz Fahrzeug an der Mole festmachen kann. Eine Trage wird ausgehoben aus
dem Boot, auch ein Defi kommt ans Ufer und dann kommt der Pater der Insel und
weist den Einsatzkräften den Weg. Nach rund 40 Minuten kommen sie zurück, ein
Mann liegt auf der Trage, er verlässt die Insel nicht mehr lebend, der Kopf ist
bereits abgedeckt! Traurig, aber bei der herrschenden Hitze, es hat 38° hier
auf der Insel, spielt mancher Kreislauf nicht mehr mit. Wir konnten dann den
Schrei den wir hörten zuordnen, der Mann war beim Aussteigen vom Linienschiff
zusammen gebrochen. Zu Mittag essen wir im Schatten eine "Pasta ragu" und
begeben uns danach zum Badeplatz auf Banco d'orio, wo wir uns vor Anker legen.
Bis 18:00 Uhr bleiben wir hier und "pritscheln" mehrmals im glasklaren Wasser,
welches auch schon 30° hat. Der Wasser Vorrat ist auch aufgebracht an Bord der
Chicca, also ab in den Stadthafen und Nachkauf des kostbaren Wassers. Dann ein
"Machiatone" in der Bar al Porto und Rückfahrt in die Marina. Duschen, umziehen
und ab in die Altstadt, Wolfi und ich treffen uns mit Helga und Klaus in der
"Filomena". Abschluss dann bei "al Goto" heute mit einem Gitarristen und live
Music, die Hitze macht müde, um 23:00 Uhr ab an Bord und schlafen, es weht ein
Lüfterl und ich schlafe angenehm.

29.06.2019

Der,
ich weiss nicht wievielte traumhafte Sonnenaufgang bringt einen neuen Tag in
Grado, heute kommen meine Söhne zu mir auf Besuch, wir wollen 2 Tage zusammen
verbringen, plaudern, lachen, erzählen - ideal so ein "Männerwochenende".  Check gleich am Morgen, gegen 08:00 Uhr
erwarte ich Stefan mit dem Auto, Markus will von Gemona bis Grado mit dem Rad
fahren, er bereitet sich auf eine mehrtägige Radtour mit seinem Freund Erich vor,
welche er demnächst starten will. Stefan ist dann mit dem Auto um 09:30 Uhr in
der Marina und bekommt den letzten freien Parkplatz, um 10:00 Uhr legen wir ab
zur Insel Barbana. Frühschoppen der anderen Art mit meinem Filius, gegen 11:45
Uhr kommen Wolfgang mit Helga und Klaus, finden nur mehr einen Platz auf der Aussenmauer.
Mit dem Linienschiff hat es Markus, im Raddress zur Insel geschafft, so sind
wir zum Mittagessen komplett und können nicht meckern, von Cozza alla marinara,
Spaghetti busara, Calamari, Gniocci alla fosolari und die obligaten "ragu"
alles wird geordert. Die "Santonegi" kommen als Geschenk des Hauses, dann sind
wir "Bettreif" ab in den Canale san Pietro zur Insel Ravaraina und erst mal
eine Runde schlafen. Es folgt ein Badeaufenthalt bis18:00 Uhr, erstaunlicher
weise wenig Boote sind heute für das erste Ferienwochenende hier. Nach dem
Baden folgt in der Marina Körperpflege und dann eine Pizza für meine Jungs, ich
verweigere und gehe vor zur Enoteca Pino. Dort treffe ich Harald und Birgit aus
Villach, seit Kurzem stolze Besitzer einer Wohnung in Pineta. Wolfgang kommt
auch nach, meine "filli" sind nach der Pizza wieder voll gut drauf. Der
Gesprächsstoff geht nicht aus und gegen 22:30 Uhr wechseln wir ins "alla
spiaggia" wo Cousine Rhea arbeitet, ein Besuch und ein Drink sind Ehrensache,
danach gibt es noch ein Gelato im stehen bevor wir in die Kojen gehen!



kurze Woche in Grado

22.06.2019 06:40

15.06.2019

Gegen 04:30 werde ich wach, ein Wohnmobil
steht verbotener Weise auf der Insel, direkt vor unserem Eingang zur Marina und
er hat ein Strom Aggregat laufen, ich könnt ihn "erwürgen" diesen Ruhestörer,
aber wie soll ich mit einem Ungarn sprechen, obwohl ich gute Lust habe auch ihn
zu wecken! Dann beginnt es auch noch zu regnen und der Himmel ist "coperto" war
es das schon mit dem Sommer? Nein gegen 10:00 Uhr reisst es auf, Conny kommt zu
mir und bittet ob ich mit ihr auf einen Kaffee zur Insel Barbana fahren könnte.
Nach dem Tod ihres Mannes vor 5 Wochen zieht es sie immer wieder auf die Insel
wo sie auch mit ihm gerne war. Danach will sie auch zum Baden auf Banco d'orio
raus, auch hier Erinnerungen an Robert bei jedem Blick, wir bleiben bis 16:00
Uhr am Wasser und fahren dann in die Marina zurück, sie will auch noch mit
Riccardo die Bootsgeschichte abklären. Sie hat ja jetzt ein Motorboot, kann
aber leider nicht fahren und würde jemanden benötigen, der ihr das beibringen
könnte. Ich glaube eine reifliche Überlegung ist hier angesagt und sie
entscheidet sich richtig. Gut, ich mache einen Schnellputz der Chicca, dann
Dusche und ab nach Aquileia, heute Treffen mit Michael und Maria die ihren Törn
in Kroatien nach 4 Tagen abbrechen mussten, weil die Ruderanlage am Katamaran
ausgefallen ist, Hydraulikschaden! Ich speise vorzüglich im Hafenrestaurant und
bin gerade noch Fahrtauglich um nach Grado zurück zu fahren, dort wechsle ich
aufs Rad und besuche Manuel und Francesca im Al Goto. Gegen 22:30 Uhr bin ich
dann wirklich müde und lege mich in die Koje. Zwischenzeitlich habe ich
erfahren, dass meine Frau bei einem Marktbesuch in Villach die Rettung rufen
musste, sie ins LKH Villach kam, dort fast 6 Stunden mit Untersuchungen
verbrachte und letztendlich am Abend ins LKH Klagenfurt, mit dem Notarzt
überstellt wurde. Am Montag soll sie einen "Stent" bekommen, irgendwo gibt es
eine Verengung in ihren Adern, nichts genaues konnte sie mir sagen.

16.06.2019

Um 02:00 Uhr werde ich wach und entscheide .
rauf auf die Wing und ab nach Ossiach - um 04:30 Uhr bin ich schon zu Hause und
lege mich erstmal für 2 Stunden ins Bett. Irgendwie muss ich unser Auto holen,
das steht noch in der Kurzparkzone in Villach und dann werde ich wohl einen
Besuch im Krankenhaus ins Auge fassen um eventuell Dinge für meine Gattin nach
zu bringen. Vorerst mal 2 - 3 Tage in Kärnten bis es wieder nach Grado geht!

20.06.2019

           Um 06:30 Uhr Start in Ossiach, andare ancora a
Grado, oggi in Moto! Ich nutze die Kühle am Morgen und düse mit meiner Wing
wieder nach Grado, über den Passo Predel, Bovec, Kobarid, Tolmin und Nova
Gorizia nach Monfalcone und aus Osten nach Grado. Gudrun ist aus dem LKH am
Mittwoch entlassen worden und darf eine Woche nicht nach Grado, muss sich noch
schonen, nach der Katheter Untersuchung Auftrag vom Arzt. Ich treffe Jutta von
de Berg, eine Sportkollegin die Im Winter schon mal die eine oder andere
Skitour mit mir gemacht hat, sie hat das Rad mit und will natürlich Radl'n -
heute brauche ich aber mal einen Ruhetag und biete ihr an, mit mir zum Baden zu
fahren. Banco d'orio ist das Ziel, jedoch müssen wir wegen der hohen Wellen
flüchten, vor San Pietro d'orio ist das Wasser ruhig und wir können schwimmen.
Gerhard mit Andrea kommen zu Besuch vor der Insel, wir genehmigen uns frischen
Kaffee und am späten Nachmittag geht es zur Insel Barbana. Tavolata ist
angesagt, Ferdl, Wolfi mit Renate sind nebst Gerhard und Andrea auch da, es
wird viel gelacht und geblödelt, das eine oder andere Glaserl natürlich auch
genossen. Um 20:30 Uhr geht es in den Heimathafen, danach nochein Kurzbesuch
bei Manuel im "al Goto" dann ist Koje angesagt, morgen heißt es "Früh"
aufstehen!

 21.06.2019

Schon
um 04.00 Uhr Früh "Tagwache", heute ist auf der Diga von Grado zum 35. Male, um
05:00 Uhr die Sonnwendfeier mit Musik! Es spielt das Movie Chambre Orchester
unter Maestro Giorgio Tortara viele alte Film Klassiker Melodien auch von Ennio
Morricone und den vielen alten "Spaghetti" Western. Tolle Stimmung, viele
Besucher, eigenartige Stimmung, ich treffe Ornella unsere Vermieterin der
Wohnung und viele Bekannte aus Grado. Dann geht es nach dem Konzert in die
Bomben Bar zum Frühstück, heute mal ein Brioche alla crema mit Cappuccino. Um
08:00 Uhr, nach einem kurzen Check der Sattelschraube bei Mauro meinem
Radmechaniker, treffe ich wieder Jutta und wir starten eine Biketour ins
Hinterland von Aquileia. Sie mit dem E Bike, ich mit Muskelkraft, aber ich kann
mit halten und wir strampeln eine 52 km Runde ab, natürlich mit einem
"Boxenstopp" in der Pasticcheria  Mosaico
in Aquileia. Zurück in Grado fahre ich mit meiner Chicca vor Belvedere und ruhe
mich aus, hole den Schlaf nach der mir aus der Nacht noch fehlt. Heute kommt ja
noch eine Sportpartnerin aus Friesach nach Grado, Barbara, eine Lehrerin. Wir
wollen am Samstag mit dem Rad nach Triest fahren und mit dem "Delfino verde"
wieder zurück. Leider sind die Wetter Vorhersagen für Samstag nicht berauschend,
daher machen wir am Abend noch eine "Lagebesprechung" und entscheiden. Walter
aus St. Urban und Gradeser wie ich, hat überraschend Besuch bekommen und wird
nicht bei der Radtour dabei sein. Vorerst am Nachmittag aber noch eine Bade und
Relaxeinheit vor dem Campingplatz von Belvedere, die Ruhe dort und das Lüfterl
sind ein hervorragender "Kühler" ich bleibe bis 18:00 Uhr und fahre dann nach
Grado zurück zur "Lagebesprechung". Die Besprechung beginnt bei Pino, setzt
sich bei einer Pasta San Daniele bei Andrea fort und endet wie könnte es anders
sein bei "al Goto"! Ein lustiger Abend mit dem Ergebnis die Radtour doch erst
am Sonntag zu starten da die Wetter Vorhersage eben nicht perfekt ist und
eigentlich niemand "nass" werden will.



Traumwetter

15.06.2019 07:38

 08.06.2019

Heute sollte eigentlich ein lustiger Tag
werden, unser Hafenfest, im letzten Jahr ein Highlight in Grado wurde zur 2.
Auflage von mir ausgeschrieben. Leider musste ich es gestern noch absagen, weil
wir keinen Bierkühler, keine Kohlensäure und keine Sitzmöglichkeiten nach Grado
bekommen haben - der Hänger steht beladen in Villach - doch es findet sich niemand
der uns den Trailer nach Grado bringt - schade! Nach dem Erwachen ordne ich mal
wieder mein Innenleben in der Chicca, es hat sich in den letzten Wochen einiges
angesammelt, das nur abgelegt wurde, aber ohne System, das habe ich geändert!
Auch wurde die Chicca wieder mal geputzt, dann ein feines "Kaffeetscherl" an
Bord und eine Tagesplanung erstellen. Ich werden den Wochenmarkt besuchen, muss
meine Gaskartusche für den Bord Kühkschrank in der Ferramenta tauschen und
gegen Mittag dann wohl zum Baden auslaufen. Gudrun kommt nach der Absage des
Hafenfestes nicht nach Grado, also bin ich "wolkenlos".  Man merkt, dass das verlängerte Pfingst
Wochenende angebrochen ist, die Parkplätze vor unserer Marina sind schon gut
belegt weil gratis, aber ich habe ja nur meinen Roller hier, mit dem bin ich
flexibel. Zuerst fahre ich zur Banco d'orio, leider zu unruhig heute, nach 15
Min. fahre ich zurück in die Lagune vor die Insel San Pietro d'orio, dann gegen
13:00 Uhr sind mir zu viele Boote, zu schnell unterwegs, die Chicca liegt
wieder unruhig und bekommt die Wellen der vorbei rasenden Boot von der Seite,
also ab ins Paradies vor Belvedere, zwar 45 Min. Fahrzeit aber es lohnt sich.
Alles ruhig, eine leichte Prise aus Süd, absolut ruhiges Wasser, der Radio
bringt Musik über meine SoundBox ins Boot - heuer Dank Internet an Bord auch in
der Lagune möglich. Ich bleibe bis gegen 18:00 Uhr, finde in Barbana Platz zum
Anlegen, nehme einen "sundowner" und fahre als Letzter von der Insel. Im
Heimathafen treffe ich Dorli, Helga, Sabine, Waltraud, Sepp, Michael und
Christian, sie kommen vom Baden auf Banco d'orio zurück und sie laden mich ein
auf eine Grillerei auf Balkonien in Pineta. Da ich ja "wolkenlos" bin nehme ich
die Einladung gerne an, es wird dann auch fast Mitternacht bis ich wieder an
Bord der Chicca meine Nachtruhe finde! Heute schlafen Christian und Sepp im
Nachbarboot, die Wohnung ist mit dem Rest der Gäste belegt!

09.06.2019

Heute mal ein sportlicher Tag! Schon um 06:00
Uhr Tagwache, die ersten "Sonntagsfahrer" sind mit ihren Booten schon aufs Meer
unterwegs und erzeugen natürlich Wellen, dadurch ist an schlafen nicht mehr zu
denken. Erstmal werden meine Leinen vom Ankerkasten gereinigt und zum Trocknen
aufgelegt dann begebe ich mich auf die Suche nach einem weiteren Wassereintritt
im Boot, diesmal aber Salzwasser, also doch schon von Bedeutung!  Gegen 08:00 Uhr schwinge ich mich auf's MTB
Rad und fahre nach Triest, heute zwar etwas windig am Morgen, aber
erfahrungsgemäß legt sich dieser leichte "Borino" mit zunehmender Erwärmung.
Gott sei Dank bleibt der Wind, denn ohne wäre es heute zu heiß am Rad, ich
spule die insgesamt 73 km in knapp 4 Stunden ab, mache mehr als 30 Foto's und
bin rechtzeitig im Hafen um die Rückfahrt an zu treten. Nach der Rückkehr in
Grado ist erstmal ein "Nopfazata" erforderlich, danach fahre ich zur Banco
d'orio zum Baden. Gegen 19:30 Uhr zurück im Heimathafen erreicht mich eine
Nachricht von Jutta, eine Skitouren Bekannte, sie ist mit dem Rad und 2
Freunden nach Grado gefahren. Natürlich treffe ich mich mit den 3 "Bikern" und
gehe mit ihnen zum Abendessen ins "il panino". Danach beginnt wohl eine der
schwersten Nachtetappen der Grado Zeit, im Lokal lernen wir einen EX
Fußballprofi und Trainer kennen, mit seinen Mitstreitern ziehen wir dann um die
Häuser und es ist schon 02:30 Uhr als wir bei "al goto" nichts mehr bekommen
und zu Bett gehen müssen. Unvergesslich dieser Abend, so viel gelacht habe ich
schon lange nicht mehr - Danke an Jutta mit Raimund und Rudi, sowie Walter,
Ute, Gabi und Andreas - ihr seid der Hammer !

10.06.2019

Erst nach 08:00 Uhr werde ich wach, ich habe
Böllerschießen in der Gedächtnishalle, war wohl zu heftig die letzte Nacht, da
hilft nur eines: rauf auf's Rad und eine Runde abgestrampelt! Nur einen Kaffee
an Bord und ab Richtung Aquileia, Villa Santina - dort mal das Lokal "da
Maurizio" besichtigt. Der Wirt selbst spricht mit mir und ist ein "richtiger"
Wirt, so an die 165 cm groß aber gut 120 Kilo wird er auf die Waage werfen. Er
erklärt dass es täglich, ohne Ruhetag ein "menu d'operai" gibt, Vorspeise, Hauptspeise
inkl. Vino, Acqua um € 11,00, Abends dann gibt es Fleischgerichte und Pasta aus
dem "Magenfahrplan" wirklich moderate Preise. Wieder was gefunden, muss ich
bald mal aus probieren. Weiter mit dem Rad geht es über Fumicello nach
Aquileia, dort ins Cafe Mosaico auf einen Cappucco und ein Brioche alla crema.
Zurück in Grado fahre ich zum Supermarkt, Nachschub für den Kühlschrank
besorgen, dann folgt ein Ruhepause an Bord. Gegen 14:00 Uhr dann fahre ich mit
meiner Chicca zur Banco d'orio zum Baden, das Wasser hat schon 26° und es ist
"Bacherlwarm" Bis gegen 17:30 Uhr wird "gewackt" Christian mit Dorli und
Waltraud, bzw. Sepp mit Helga sind auch beim Baden und fahren dann zur Insel
Barbana auf einen Tagesausklang, ich fahre mit. Um 20:00 Uhr sind wir wieder im
Heimathafen, duschen und ab in die City, erwarte heute Besuch aus Ossiach. Ulli
mit Franz und ihr Bruder Hans Peter mit Anni sind im "la Ciocolada" ich komme
dazu und es folgt ein Besuch in der Filomena Bar mit Mitternachtsimbiss für die
Gäste, ich bleibe bei dem Grundsatz - KEIN Essen mehr nach 20:00 Uhr, meiner
16/8 Regelung.

11.06.2019

Heute ist ein Ausflug durch die Lagune
geplant, natürlich mit meinen Gästen, wir wollen Mauro auf der Isola Anfora
besuchen. Nach den üblichen Morgen Ritualien treffen alle 4 pünktlich in der
Marina ein und wir starten mit der Fahrt nach Porto Buso um 10:35 Uhr. Durch
die Lagune, vorbei an Vitti's Casoni in den Canale der uns den Weg weist. Heute
sehr gefährlich, viele Untiefen, tw. wirklich nur mehr 20 cm Wasser unter dem
Kiel, aber wir kommen gut durch und ergattern auch einen der wenigen freien
Plätze am Anleger. Gegessen wird wirklich ausgezeichnet, Antipast di mare als
Vorspeise, Cajsons mit Asparagi und Jakobsmuscheln, Salat, Wein, Wasser - kein
Fehler, alles passt! Über das Meer "tuckern" wir wieder zurück nach Grado, in
der Bomben Bar gönnen wir uns Eiscafe und "affugati" dann geht es zur Insel
Barbana. Dort sind Christian mit Dorli und Waltraud, Sepp mit seiner Helga und
wir sitzen in einem leichten Lüfterl im Schatten der Bäume. Gegen 19:30 Uhr
verlassen wir die Insel, meine Besucher gehen in die Serenella zum Abendessen,
ich versorge die Chicca, komme auf einen Scheidebecher nach. Farnz mit Ulli,
Bruder und Schwägerin verlassen mich Richtung Quartier und ich mache noch eine
Rad'lrunde in der Altstadt, treffe bei Lucy "Charly" Binder mit Gattin, Tochter
und Schwägerin und es passt wieder. Um Mitternacht bin ich in der Koje.

12.06.2019

Heute schon um 04:30 Uhr Tagwache, wieder hat
mich ein Fischer geweckt, also raus aus der Koje und rauf auf's Radl - meine
Standardrunde, Tenuta, Fossalon, Isola Morosini, Fiumicello, Aquileia und über
den Dammweg zurück nach Grado -   ein
wenig mehr als 50 km bei angenehmen 23 Grad und ganz leichtem "Borino". Zurück
in Grado gibt es einen Cappuccino mit Brioche alla crema als Belohnung. Es
folgt "relaxen" und ein Besuch bei Mauro meinem Radmechaniker, das
Mittelgetriebe beim MTB "wackelt" und muss nach gezogen werden. Der Kühlschrank
braucht auch wieder Nachschub, viel Wasser bei der Hitze, aber auch ein wenig
zum Jausnen! Dann wird mal relaxt an Bord, am Nachmittag dann entfliehe ich der
Hitze, es hat schon mehr als 30° in Grado, auf meine Lieblingsinsel. Hier im
Schatten der Bäume lässt sich die Hitze am leichtesten aushalten, der Borino
hat sich in einen Libeccio gewandelt, der mit 3 - 4 Windstärken "kühlt" . Heute
würde ich gerne den sonnenuntergang wieder mal dokumentieren und bleibe auf der
Insel, gegen 19:00 Uhr gibt es eine "tavolata" für mich alleine, am Anleger der
Insel. Doch je länger ich warte desto schlechter die aussichten heute einen
"tramonto" zu sehen. Die Gewitterwolken die um Grado herum ziehen verdecken die
Sonne. Also fahre ich wieder in den Heimathafen und  mache einen Abstecher in die Stadt. Mit Helga
aus dem Casa Labres gemeinsam plaudern wir bei einem "Spritz" in der Filomena,
später kommen Ulli und Franz, meine Ossiacher Gäste noch dazu. Es folgt noch
ein Kurzbesuch bei Francesca in der Bar al Goto und bei Giuli im
Wine&Gourmet, dann ist Bettruhe angesagt!

13.06.2019

Heute ist es wieder wolkig in der Früh, daher
wieder auf das Rad, heute wird das MTB ausgeführt. Ohne Frühstück, kurz vor
07:00 Uhr starte ich, erkundige das Hinterland von Aquileia, die Mündung des
Flusses Aussa, dann noch vorbei an der Basilika über Feldwege nach Fiumicello, Boscat
und über Belvedere zurück nach Grado, es werden 55 km und um 10:00 Uhr bin ich
wieder an Bord der Chicca. Dann gebe ich meinem Körper fast einen Liter Wasser,
ich hatte vergessen welches mit zu nehmen und bin fast verdurstet, die Hitze
ist mittlerweile wieder da. Mittag dann nur ein Salat mit Oliven, Schalotten,
Knoblauch und Mozzarella, bei dieser Hitze die sinnvollste Verpflegung!
Nachmittag dann Abwasch erledigen und viel Ruhe bei dieser Hitze, auch das
Badeb interessiert mich nicht bei schon 27° Wasser Temperatur auf Banco d'orio.
Gegen 16:30 Uhr möchte ich tanken fahren und dann zur Insel , vielleicht klappt
es heute mit dem Sonnenuntergang ! Wolfi und Ferdl sind auch auf der Insel, sie
fahren morgen zum Stadtfest nach Vrsar, ich bin leider nicht dabei, werde aber
versuchen ab Samstag dann ein paar Tage nach Caorle zu kommen. ABER die Chicca
springt nicht an, muss ein elektrisches Problem sein! Die Batterien sind beide
voll geladen, wenn der Zündschlüssel nach links gedreht wird (zum Vorglühen)
zeigt die Kontrollleuchte das gelbe Licht, also ist Strom im Zündschloss, aber
wenn man dann den Schlüssel nach rechts dreht (zum Starten) dann geht nichts,
bzw. nach mehrmaligen Versuchen gibt es dann einen Funkenflug! Also Fabrizio
kontaktieren und abklären ob er mir helfen kann! Nichts ist mit "uscire", dann
versuche ich halt nochmal die Satellitenschüssel aus zu richten um endlich auch
mal das TV Gerät an Bord in Betrieb zu nehmen. Den Sonnenuntergang kann ich in
der Marina festhalten und dokumentieren. Nachdem der TV jetzt funktioniert geb
ich mir heute einen Bordabend, mache aber trotzdem um 22:00 Uhr eine
Kontrollfahrt mit dem Rad in der Altstadt, treffe aber keine Bekannten und bin
dann um 23:00 Uhr schon im Bett!

14.06.2019

Jetzt
ist jeder Tag ein schöner Tag, vergessen sind die Wetterkapriolen vom Mai, der
Morgen beginnt mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Für 08:00 Uhr hat sich
Fabrizio, mein Mechaniker des Vertrauens angesagt, hoffe er kann mir helfen.
Eventuell muss er das Zündschloss tauschen, oder es ist ein "wackler" und er
kann nachlöten, ich lass mich überraschen! Er ist pünktlich und beginnt gleich
den Fehler mit seiner Prüflampe zu suchen. Er diagnostiziert - KEIN Strom im
Verteilerkasten nur Batterie Direkt Strom für die Instrumente ist vorhanden,
also muss es am Kabel liegen welches den Strom von der Lichtmaschine zum
Verteiler liefert. Schnell ist dann die Ursache gefunden, der 11 polige Stecker
dieses "Kabelbaums" ist total oxidiert und die Kontakte nicht mehr vorhanden.
Er versucht einen Stecker auf die Schnelle zu besorgen, das gelingt leider
nicht, dieses Teil muss bestellt werden. Also ein "Provisorium" die Kabel
welche noch brauchbar sind, bleiben, der Rest wird neu verbunden. Mit einem
alten Fahrradschlauch wird das ganze "wasserfest" gemacht und muss bis zum
Eintreffen des Original Steckers halten. Gegen 11:30 Uhr sind die Arbeiten
beendet, Probelauf, alles palletti! Fabrizio verabschiedet sich, ich fahre in
den Supermarkt brauche noch Zutaten für den Mittagssalat. Nach dem Mittagessen
dann ein "relax" Powernapping, dann ab zur Tankstelle, nachtanken und  zur Banco d'orio zum Baden. Das Wasser hat 27°
und ich bleibe 2 x fast eine Stunde in der Badewanne. Gegen 17:00 Uhr fahre ich
zur Insel Barbana und versuche wieder einmal einen Sonnenuntergang zu sehen,
leider nein, auch heute wieder Wolken am Himmel, also zurück nach Grado.
Schiffsdeck reinigen, duschen und ab in die City. Zuerst zu Francesca ins "al
Goto", dann in die Filomena Bar, zum Schluß noch ins wine&gourmet, hier ist
heute ein DJ im Einsatz, tolle Stimmung aber nur für Einheimische, die
"Urlauber" können mit dieser Art der Musikdarbietung nichts anfangen.
Allerdings spielt der DJ auch "Klassiker" wie YMCA von den Village People und
dann kracht es bei allen "ascoltatori" ! Gegen 23:30 Uhr fahre ich mit dem Radl
wieder zurück in die Marina und ab in die Falle!




der Sommer beginnt

08.06.2019 07:40

02.06.2019

Ein wolkenloser Tag in Grado,
Frühstück in der Bar Tergesteo und anschließend Treffpunkt zum Abschiedsgetränk
mit den letzten Beiden von der Truppe. Maria und Gustav geben uns die Ehre bei
Sandro noch einen Scheidebecher zu nehmen. Dann starte ich den Roller und ab
nach Turriaco zum Weinbauern - leider heute Festa della republicca -
geschlossen! Also zum Aperitiv in die Pietra bianca und danach in die Baracca
del pesce zum Fischschmaus. Wir haben nicht reserviert und das Lokal ist
ausgebucht, Lucio, Chef des Hauses macht es aber möglich, dass wir in 20
Minuten den schönsten Tisch im Gastgarten bekommen, ein Laubenplatz! Misto mare
als Vorspeise, dann eine Goldbrasse mit Polenta und Salat, dazu einen Frizzante
aber auch ein "dolce" darf heute nicht fehlen. Es warten gegen 14:30 Uhr noch
immer viele Leute auf einen Tisch, also räumen wir unsere Laube, geben den
Tisch frei und begeben uns ins EKZ Tiare, ich brauche noch Pedale für mein MTB!
Rückfahrt über Aquileia nach Grado, es herrscht Verkehrschaos heute, alles ist
auf den Beinen, bzw. im Auto an diesem ital. Feiertag. Wir starten die Chicca
und fahren zur Insel Barbana, Wolfi ist von seiner "Weinreise" auch schon
wieder zurück und fährt mit. Auf Barbana herrscht jetzt nach 16:00 Uhr noch
immer ein Kampf um einen Anlegeplatz, alles ist in 2er Reihen belegt. Ce e
fortuna, ich bekomme einen passenden Platz und wir nehmen einen Gingerino
lunghato. Plötzlich fängt es an zu donnern, ich sehe mich um, schwarze Wolken
in Richtung Monfalcone, dazu auffrischender Wind aus dieser Richtung. Ein Blick
auf die Wetterapp zeigt nichts Gutes, ich starte die Chicca und wir fahren los.
Nach nur  1 km erwischt es uns während
der Fahrt, es schüttet aus Kannen, es blitzt und es donnert zugleich,
Regentropfen "prasseln" auf die Frontscheibe. Na das wird lustug beim anlegen,
der Wind kommt genau aus der falschen Richtung, sehen kann ich beim Anlegen
auch nichts, weil ich die Persenning mittlerweile geschlossen habe. Kurzerhand
umdenken, mit dem Bug vorraus angelegt, beim Belegen reisst eine Belegleine und
es schüttet......... Nach 20 min ist alles vorbei, nochmals abgelegt, "richtig"
angelegt, röm. Katholisch, mit dem Heck zum Steg und wieder alles auf "Vordermann"
gebracht! Eine Dusche muss sein, die Kleidung aufgehängt zum trocknen und ab in
die City, Abendspaziergang mit Besuchen von Andrea's Gustibus und Stippvisite
bei Lucy, dort treffen wir Ornella, unsere Vermieterin vom Appartement und
geben eine Rund aus. Um 22:30 Uhr ist es Zeit ins Bett zu gehen!

03.06.2019

Wirklich orange kündigt die Sonne am Horizont
den heutigen Tag an, es ist 05:50 Uhr und ein wunderschöner Anblick. Da das
Sonnensegel gestern noch nass vom Gewitter war verstaue ich es jetzt erst mal,
nun abgetrocknet,  in der Abdeckung und
dichte dann die Schrauben der Decksluke mit Sika ab, hier ist es gestern beim
Regenguss leider undicht gewesen und Wasser ins Bett darunter eingedrungen.
Eine gründliche Decksreinigung steht an, auch die Pflicht wird ausgeräumt und
geputzt, keine Ahnung wo der Schmutz herkommt, aber es sieht fürchterlich aus. Cappuccino
dann in der Bar Tergesteo und Wasser Nachschub beim SPAR besorgt. Ich rufe
Conny an, sie möchte gerne mit uns zur Insel Barbana fahren, ihr Mann Robert
ist vor einem Monat, im 64igsten Lebensjahr verstorben und war mein Nachbar am
Steg. Ich hole sie im Stadthafen ab, sie ist wirklich gezeichnet von ihrem
Verlust. Sogar seine Kapitänsmütze nimmt sie mit auf die Fahrt. Wir essen,
heute mal Fisch im Schatten und verlassen die Insel wieder, sie hat Tränen in
den Augen. Im Stadthafen geht sie von Bord und wir fahren zur Isola San Pietro
um dort den ersten Badetag zu verbringen. Wassertemperatur 22,3 Grad,
wolkenloser Himmel und ein leichtes Lüfterl, so lässt es sich aushalten. Erst
nach 18:00 Uhr fahren wir in den Heimathafen. Nach der Körperpflege ab in die
City, wir treffen Wolfi, Marina und Ferdl mit Freunden, trinken ein Glas
zusammen und spazieren dann auch schon wieder in den Hafen. Nachtruhe unter
sternenklarem Himmel........

04.06.2019

So soll es sein, ein Tag bzw. Morgen schöner
als der letzte! Heute muss ich zum "Timavo" nach Monfalcone fahren, ich brauche
"Zeislinge" und den Originalschlauch um meinen Kühler mit der Wasserpumpe zu
verbinden, das am Samstag angebrachte "Provesorium" will ich nicht über
strapazieren.  Auch den Einbau erledige
ich gleich nach meiner Rückkehr, danach geht es zum Baden, heute zur Banco
d'orio! Nachmittag dann zur Insel Barbana und eine kleine Mahlzeit gekocht, es
folgt relaxen unter den Bäumen bis nach 18:00 Uhr. Zwischenzeitlich regnet es
ein wenig, gerade so viel, dass ich die Chicca "dicht" machen muss und die
Persenning schließe. Aber es verzieht sich so schnell wie es gekommen ist,
zurück in der Marina stelle ich wieder Wassereintritt im Schlafraum fest, ich
habe keine Ahnung wo es herkommen könnte. Vor der Winterpause habe ich den
Hohlraum unter dem Boden ausgeschäumt und stelle nun fest, dass der Schaum
feucht ist, also kommt das Wasser doch von unten? Ich dichte die Bohrlöcher
noch einmal ab, hoffe dass es jetzt dicht ist! Es folgt Körperpflege und ein
Altstadt Spaziergang mit einem Abstecher in der Filomena Bar und einem kurzen
ciao bei Marina in der Enoteca da Pino !

05.06.2019

Der Himmel ist grau als ich erwache,
windstill, irgendwie mystisch die Stimmung heute Morgen. Nach meinem Kaffee an
Bord fahre ich zur Ferramenta in Grado, hole mir einen Teppich für den Bereich
im Niedergang und ein paar fehlende Muttern in Nirosta, für den Austausch bei
der Badeplattform. Mittlerweile bin ich "wolkenlos", Gudrun ist nach Hause
gefahren, muss einen Arzt konsultieren - ich bleibe, wie geplant vor Ort auf
der Sonneninsel. Gegen Mittag radle ich zu Pino, Ferdl mit seiner "Crew" ist
beim Mittagessen, ich esse nichts bei Pino, koche mir eine Eierspeis an Bord
und fahre dann zum Baden vor die Isola san Pietro, Banco d'orio ist heute zu
wellig! Danach fahre ich in den Stadthafen, den Kühlschrank auf zu magazinieren
erfordert Nachschub aus dem Supermarkt und fahre dann zu Insel Barbana um dort
in Ruhe und ohne Leute den Tag ausklingen zu lassen. Es sind noch 4 Boote nach
18:00 Uhr im Hafen, 3 Gesellschaften halten ihre "tavolata" ab ich nehme mir
den Logenplatz direkt am Taxi Boot Anleger. Aus dem geplanten Sonnenuntergang
wird leider nichts,Wolken verdecken tw. die untergehende Sonne, ein paar
Schnapp-schüsse kann ich noch am Heimweg machen. Im Hafen angelegt, geht es
nochmals in die City, im L'Ingordo gibt es heute live Musik und die geb ich
mir. Um 22:30 Uhr ist Schluß mit lustig und ich "walzle" zur Chicca und begebe
mich zu Bett.

06.06.2019

Heute Frühstück wieder in der Tergesteo und
dann ab zum Linienschiff nach Triest, um 10:30 Uhr geht es ab der Molo
Torpedero ab gen Osten, in knapp 1 ½ Stunden gleitet die Delfino verde von Grado
nach Trieste. Das Wetter ist ja leider wieder nicht "Badetauglich" und so war
es die richtige Entscheidung über das stürmische Meer in die Hauptstadt zu
fahren. Im L'Approdo wird zu Mittag gegessen, nachdem ich erfahren habe dass
die Tram leider nicht mehr von Triest nach Opicina fährt, der Betrieb wurde
eingestellt und durch einen unattraktiven Bus ersetzt. Ein Bummel durch die
Gassen von Triest, über den Canale, der orthodoxen Kirche vorbei zur Piazza
Liberta, ein Macchiatone im "alla specchia" und vorher in der Gran Bar Malabar
ein "coretto" nach dem Mittagessen. Ein Besuch im "eataly" darf auch nicht
fehlen und zu guter Letzt lande ich im Hafen bei einem "Spritz" und warte auf
die Rückfahrt nach Grado. An der Costa Azzurra, im Key West noch einen "sundowner"
dann ein kurzer Treff im Odeon und bei "al Goto" treffe ich Wolfi, Marina,
Ferdl, Titti und Alex auf einen letzten Drink für heute

07.06.2019

Wieder ist es bewölkt als ich gegen 06:30 Uhr
an Bord erwache, eigentlich sollte es heute ein wirklich wolkenloser Tag
werden. Vorerst mal einen Kaffee an Bord genossen, Schreibereien erledigt und
dann fahre ich doch aus mit meiner Chicca! Banco
d'orio ist das Ziel, ich mache einen Strandspaziergang, bade kurz, dann frischt
der Wind auf und ich fahre vor die Insel San Pietro d'orio vor Anker. Um 14:00
Uhr dann ein Abstecher in den Stadthafen, Gelatopause und ein Affugato in der
Rampa d'orio, dann geht es mit meiner Chicca in den Canale vor Belvedere wo ich
bis 18:30 Uhr am Anker liege und mir den Wind um die Ohren blasen lasse. La
vita e bella sage ich mir heute mehrmals...... Abends dann noch einmal in die Stadt,
ein Besuch bei Andrea im Gustibus mit Tagliatelle San Daniele mit einem Glas
vom Hauswein, dann ab auf die Diga und den 6523ten Sonnenuntergang genießen.
Heute bin ich irgendwie "ausgelaugt" und daher schon um 21:45 Uhr in der Koje
und schlafe sofort ein!



der Mai ist vorbei

02.06.2019 08:09

24.05.2019

Nach meinem Besuch aus Amerika, meine Cousins
Bill und Joe waren mit ihren Frauen, Kathy & Marilyn sowie Joe's Tochter
Keitlin zu Besuch in Villach und der Tour de Kärnten, wo ich eine Woche als
Toursprecher im Einsatz war, bin ich GRADOreif! 
Wir zeigten den Gästen aus USA die Laghi di fusine, Tarviso, den Tabor,
den Stadtpfarrturm, Minimundus, den Faakersee und den Wörthersee aber auch
unseren Ossiachersee - vom GH Stoffl aus. Sie waren begeistert! Also lade ich
den Hänger mit allem was noch ins Boot gehört, um darauf leben zu können sowie
das Equipement für den Besuch der "Freunde" und dem Hafenfest. In Villach hole
ich noch ein Fass Bier und dann geht es schnurstraks gen Süden, um 11:15Uhr bin
ich auf der Sonneninsel. Dann beginnt die Schwerarbeit, meine "Wohnung" sprich
die CHICCA einzurichten, das Bett zu beziehen und auch noch den WC Container zu
putzen. Es ist schon 17:00 Uhr als ich das erste Mal auf die Uhr schaue. Der
Hunger meldet sich, den ganzen Tag habe ich nichts gegessen, Christian und
Seppi sind auch am Boot und schlagen vor doch eine Jause beim Weinbauern zu
speisen. Also geht es nach einem Aperitivo - Gingerino lunghato - zur Christian
in die Wohnung und dann gemeinsam zum "Lorenzon" !  Alles Bestens, Käse, Prosciutto crudo und
Salami nebts Pino grigio wird kredenzt und wir bezahlen € 15,00 für alles
zusammen! Am Heimweg finden wir ein neues Agriturismo, direkt an der Strasse,
dieser Komplex stand jetzt mehrere Jahre leer und wurde revitalisiert.
Spezialität Pollo alla spiedo mit Patate und Bibita - aber wir haben schon
gegessen, sind satt und nehmen anstandshalber einen Prosecco. Wir bekommen
einen Val d'Oca aus dem Valdobbiadene , ein hervorragender Tropfen, es werden
dann auch Zwei. Die Marina Bar in Tenuta hat schon zu, also geht's nach Hause
und ab in die Federn!

25.05.2019

Gegen 01:15 Uhr werde ich wach, Geräusche
rund ums Boot machen mich sofort hellwach! Sind den schon wieder " i ladri"
(Diebe) im Hafen? Ich hatte ja schon vor zwei Jahren mal ein Erlebnis in der
Nacht, als Diebe einen Außenborder vom Nachbarboot stehlen wollten. Die hab ich
damals verscheucht und seitdem eine Sirene an Bord. Ich stehe auf und sehe
nach, es sind 3 Taucher mit Unterwasser Licht die das Hafengelände absuchen oder
aber Tintenfische mit dem Licht fangen wollen. Ich mache mich mit einer
Taschenlampe bemerkbar und Flugs sind sie weg. Der Morgen beginnt mit Sonne,
heute ist Markttag und ich habe Besuch aus Ossiach in Grado, da muss ein
Marktbesuch sein, ich benötige auch noch Verschiedenes. Nach dem Morgen Kaffee
geht es aber erstmal in die via Genova, unser Appartement bei Ornella, die
Fahrräder sind dort noch eingestellt und ich muss sie in den Hafen bringen.
Also gehe ich gegen 09:00 Uhr zu Fuß in die Wohnung und hole mal das erste Rad,
fahre in die Bar Bomben und gönne mir einen Macchiato. Dann fahre ich auf den
Wochenmarkt, besorge mir für die Dusche eine neue Matte. Evelin, Claudia und
Anita aus Ossiach sind in Grado, ich treffe sie beim Aparthotel Capitol, zeige
ihnen den Markt aber sie wollen richtig shoppen, also ab in die City. Ich ziehe
nicht mit, fahre in den Hafen und wir wollen dann zu Mittag gemeinsam zur Insel
fahren. Kurz vor 12:00 Uhr tauchen die Mädels im Hafen auf, es drängt die Zeit
und ich gebe Gas Richtung Barbana, GsD finde ich noch im Hafenbecken einen
Platz. Christian, Seppi, Ferdl und Marina sind schon da und verteidigen unsere reservierten
Plätze, es folgt wieder einmal ein ausgezeichnetes Mittagsmahl. Anschließend
fahre ich mit den Ladies in den Stadthafen, in die Bar Bomben auf Nachspeise
und Cappuccino. Mit der Chicca werden die Ossiacherinnen dann noch zum Hotel
gebracht und sie fahren nach Hause. Ich brauche ein Mittagsschläfchen, und habe
noch Kleinigkeiten an Bord zu machen. Karl Nessmann treffe ich am Abend dann im
Campiello della Torre, wir haben uns schon mehr als 10 Jahre nicht getroffen.
Er hat eine Wohnung in Pineta, pendelt ständig zwischen Klagenfurt und Grado
und hält dazwischen immer wieder Vorträge in Kärnten. Gegen 22:00 Uhr bin ich
wieder an Bord und lasse den Tag ausklingen.

26.05.2019

Heute bin ich schon kurz nach 05:00 Uhr früh
munter,  mache mir einen Kaffee, lese
meine Kleine im Internet und der Sonnenaufgang ist perfekt. Leider zieht es
schon bald zu, es ist ja wieder Schlechtwetter angesagt für Sonntag bis
Mittwoch - wie verrückt ist dieses Wetter in diesem Jahr. Ich hole das Rennrad
im Appartement in der via Genova, "cafe" Stopp bei der Bar Bomben und überlege
was ich denn machen könnte, denn Mittag muss ich Wolfgang in Palmanova abholen.
Das Wetter bessert sich, es wird sonnig und warm, es tut richtig gut! A bissl
wos is imma zan tan - unter diesem Motto kontrolliere ich die Chicca mal rundum
und gegen 13:00 Uhr meldet sich Wolfgang und kündigt seine Ankunft in Palmanova
für ca. 14:00 Uhr an. Also nehme ich noch ein Mittagessen in der Serenella,
aber dieses Lokal wird aus meiner Empfehlungsliste gestrichen !!!! Es waren nur
4 Gäste im Lokal, trotzdem musste ich 25 min auf eine Suppe warten, die Pizza
dann nochmals 15 min - ich kam richtig ins Schwitzen und war zornig, was aber
die Bedienung (Sizilianerin) wenig störte. Kein Vergleich zu den Zeiten als Annalisa
dort das Sagen hatte. Ich war dann fast pünktlich in Palmanova und brachte
Wolfi nach Grado in sein Appartement. Danach musste ich wieder mal meinen Kopf
behandeln, der Wetterumschwung hat sich eingestellt und ich bekam arge
Kopfschmerzen. Gegen 16:00 Uhr beginnt es zu regnen, für eine Stunde, dann ist
es wieder sonnig und ich fahre in die Filomena. Dort treffe ich Helga, Klaus,
Wolfi sowie Andreas und Barbara, das Winzergespann aus der Gegend von Retz, die
immer bei Giorgio residieren. Um 22:00 Uhr ist Schluss mit lustig, es beginnt
wieder zu regnen und ich düse zur Chicca, schlafe gleich ein.


27.05.2019

Es schüttet die ganze Nacht, auch nach dem
Aufstehen regnet es so, dass ich nichtmal zum WC Container gehen kann, also
erst mal ein Kaffee und warten auf eine Regenpause. Heute kommen ja Menne und
Wolfi, meine Studienkollegen, nach Grado - zum RADFAHREN !!! Es wird wohl ein
Ersatzprogramm werden, bei diesen Wetteraussichten. Ich bringe mein Grado Rad
zu Fuß zu Mauro, meinem Radmechaniker, es ist ein Service fällig und dafür ist
er der Richtige! Im Supermarkt hole ich mir noch etwas zu essen, dann nach
einem Macchiato in der Bar Bomben geht es zurück in den Hafen. Bis ich zurück
bin, bin ich "waschelnass" da ich ohne Schirm in einer kurzen Regenpause los marschiert
bin. Im Boot werden mal die Klamotten zum Trocknen aufgehängt, ich rufe
Wolfgang an und wir beschliessen ins EKZ Tiare zu fahren, dort kann man
trockenen Fußes ein wenig shoppen. Ich kaufe mir eine Regenhose, eine kurze
Hose für hoffentlich bald eintreffendes Schönwetter. Wolfi besorgt sich eine
Soundbox, eine Maus für den Laptop und ein Bluetooth Telefon Gerät für das
Cabrio. Auch Bekleidung findet er und einen Kaffe gönnen wir uns auch. Danach
fahren wir zu 3 Weinbauern, alle haben sie geschlossen, teils weil Montag
Ruhetag ist, aber auch schon Sommerpause bis zum Septembern haben, und in die
Osteria del Porto in Cervignano fahren. Dort gibt es einen ausgezeichneten
Merlot und eine Portion Calamari fritto für uns Beide. Beim Lidl in Cervignano
werden  noch Lebensmittel gebunkert, dann
ein kurzer Stopp im Break & Bike in Aquileia, beim Brojli kaufen ich schon
den Prosecco fürs Wochenende und den Chardonnay für das Hafenfest ein. Es folgt
eine Osterjause bei Wolfgang in der Wohnung, Menne Hinrichs und Wolfgang
Kofler, meine Studienkollegen aus Linz sind schon eingetroffen und kommen mit.
Wir jausnen wirklich wie zu Ostern, mit Schinken, Zunge, Würstel und Käse,
Eierkren und Reindling - dazu ein Scioppetino vom Feinsten, aber auch ein paar
Bierchen werden vernichtet. Es ist schon weit nach Mitternacht als ich die
beiden "Linzer Buam" im Tripolis abliefere und wieder im strömenden Regen in
die Chicca steige und sofort einschlafe!


28.05.2019

Regen, Regen, Regen - die ganze Nacht
schüttet es, es ist auch wieder kalt geworden in Grado, es hat nur 14° aber am
Morgen gibt es auch Regenpausen. In mein Auto kann ich nicht einsteigen, das
steht in einer riesigen, tiefen Lacke - daher spaziere ich wieder zu Fuß, nach
dem Morgen Kaffee an Bord ins Tripolis zu meinen Kollegen. Radfahren ist heute
nicht möglich, wir brauchen eine Alternative, was tun sprach Zeus? Es wird
nicht nur äusserlich ein nasser Tag, wir starten schon um 10:00 Uhr mit einer
Weinbauern Tour im Hinterland von Grado, kosten, testen, einkaufen - bei
strömendem Regen, als wir beim "Lorenzon" fertig sind kommt die Sonne. Wir,
Wolfi, Wolfgang, Menne und ich, fahren zu Helga ins Casa Labres, und sind zu
Pasta eingeladen. Wir sitzen in der Weinlaube, im Innenhof, bei angenehmer
Temperatur und wirklich SONNE ! Es folgt ein Mittagsschläfchen und eine weitere
Weinbauern Tour mit Barbara und Andreas, nach Terzo! Zuerst in eine Frasca die
ich nicht kannte (Zorat hatte zu) und dann in die "Rosta" von dort noch zu Pino
und mittlerweile schüttet es schon wieder aus vollen Kannen! Bettruhe!

29.05.2019

Gegen 03:00 Uhr werde ich geweckt, es stürmt
mit 5- 6 Bft Scirocco, es schüttet wie verrückt, die Wellen lassen die Chicca
richtig aufschaukeln - da ist an schlafen nicht zu denken. Das WC ist
unerreichbar für mich, die 20 Meter bis zum Container sind nicht zu schaffen,
so schüttet es. Also Notlösung erforderlich! Bis gegen 05:30 Uhr ändert sich
absolut nichts an diesem Sauwetter, danach folgen kurze Regenpausen, aber
aufhören ? Keine Spur ! Menne, Wolfgang, Barbara und Andreas hauen ab aus Grado
- Wolfi und ich bleiben, denn in Kärnten ist es nicht anders, auch dort
schüttet es. Am späten Vormittag, in einer Regenpause hole ich mein Grado Rad
vom Service, koche mir eine Kleinigkeit an Bord und warte auf das angekündigte
Schönwetter! Mittag koche ich für Wolfi und mich im Boot,es folgt ein
Mittagsschlaferl und dann wird im Boot gemachelt, die Borduhr wieder aufpoliert
und mit neuer Batterie versorgt. Gudrun und Ferdl melden sich, sie werden gegen
18:00 Uhr beim Zorat sein, wir wollen und zum Abendessen treffen. Wolfi und ich
fahren vorher nochmals zum Brojli zum Einkaufen, besuchen einen neuen
Weinbauern direkt an der SR352 und speisen dann wieder mal beim Zorat
hervorragend. Bohnen und Rollgerstensuppe, Spargel Lasagne und ein Hasenbraten
- meraviglioso ! Herbert, Ulli und ihre Mutter kommen auch vorbei, es wird
spät, wir gehen nur mehr in die Kajüte und schon schlafe ich!

30.05.2019

In der Nacht wieder Regen, Regen, Regen -
wann wird'smal wieder richtig Sommer? In der Früh lockert es ein wenig auf, der
Verdacht auch besseres Wetter kommt auf, aber es hat heute nur 11° in Grado -
Wahnsinn, solch einen kühlen Mai hatte ich in den letzten 8 Jahren nicht mehr.
Gudrun geht mal frühstücken, ich bereite mich für meine Gäste vor, die heute in
Grado eintreffen werden. Nach einem kurzen Nachkauf im Supermarkt fahren wir
trotzdem zur Insel Barbana um unsere erste Tavolata ab zu halten. Vorher in der
Bar einen Aperitivo, dann Jause und nach dem Mittagsschlaferl einen Affugato,
wieder in der Bar San Pellegrino. Nach der Rückkehr in den Heimathafen beginnt
es wieder leicht zu tröpfeln, wir informieren Andrea dass wir heute wohl im
Lokal essen werden. Er bestätigt sofort, also wird es gemütlich beim Abendessen
mit den Freunden! Christian und Dorli tauchen im Hafen auf, wir plaudern unter
Nachbarn, aber um 17:30 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Prossecco Empfang
mit den "Freunden" im Hotel Tripoli. Wir kredenzen den Ribolla Gialla vom
Brojli und erkläre das geänderte Besuchsprogramm der nächsten Tage, dann gibt's
Abendessen bei Andrea im "Gustibus" - ALLE sind begeistert von den Portionen
und der Qualität. Den Abschluß machen wir in der Bar "al Goto" wo es dann gegen
22:30 Uhr kühl wird und wir den Heimweg in Angriff nehmen.

31.05.2019

Die Sonne lacht von einem wolkenlosen Himmel,
als ich um 06:00 Uhr aufstehe. Mit Hans und Andrea gibt's schon einen Plausch
am Gartenzaun, sie waren schon laufen am Morgen. Wir frühstücken heute an Bord,
machen einen Abstecher in die Altstadt und um 10:00 Uhr holen wir unsere Gäste
ab. Heute geht es nach Caneo, Punta Sdobba, nach Fiumicello zum Mittagessen und
danach nach Aquileia zur Besichtigung der Basilika. Es folgt eine "Pause" nach
der Rückkehr in Grado bevor es wieder in die Altstadt geht und wir in der
Filomena einen gemeinsamen netten Abend verbringen. 4 Tische sind für uns
reserviert und wir plaudern bis gegen 21:00 Uhr, dann vertschüss ich mich, muss
noch bei Pino alles abklären für den Abschlußabend am Samstag.

01.06.2019

Das
nenne ich mal Wetter, der zweite wirklich schöne Tag in Grado, und schon
angenehme 16° am Morgen. Heute Frühstück in der Bar Tergesteo, ein kurzer
Besuch am Wochenmarkt und dann zur Schiffs Anlegestelle, heute geht es zur
Insel Barbana mit unseren Freunden. Plätze sind reserviert, Mittagessen
bestellt - alles klappt wie am Schnürchen. Die Rückfahrt ist für 14:30 Uhr
gebucht, so bleibt für jeden der Gruppe die Möglichkeit auch auf den Strand zu
gehen oder sich irgendwo in die Sonne zu setzen. Ich nutze die Gelegenheit mein
Schiffstagebuch zu aktualisieren und ein wenig zu relaxen. Dann fahren wir in
den Canale Ravaraina und wollen ein wenig die sonne genießen, als ich einen "Fleck"
am neu verlegten Boden in der Pflicht sehe! Wurde hier etwas verschüttet?
LEIDER NEIN - der Schlauch zwischen Wasserpumpe und Kühler ist geplatzt, ich
habe KEINE Kühlung mehr !! Sofort Motor aus und die "Bescherung" besichtigen.
Ich habe mindestens 2 Liter Kühlflüssigkeit in der Bilge, alles ist versaut im
Motorraum, der Motor so heiss, dass ich vorerst mal nichts anfassen kann! Nach ca.
25 Minuten beginne ich zu eruieren wie ich diesen Schlauch ersetzen kann.
Christian der ca. 100 Meter entfernt am Anker liegt hilft mir, er hat in seiner
Schatzkiste an Bord einen Reserveschlauch den wir dann gemeinsam einbauen -
keine leichte Arbeit, bei 25° direkter Sonneneinstrahlung. Aber wir schaffen
es, Schlauch getauscht, Kühlflüssigkeit nachgefüllt (hatte ich an Bord) Probelauf,
dicht !  Wer nie ein Boot besaß - der was
an Schaa... ! Rückfahrt ohne Probleme, nochmals Kontrolle im Heimathafen, dann
Körperreinigung und ein Beruhigungsgetränk.......Am Abend dann zu Pino in die
Enoteca, heute spielt Angelo für uns und der Abend wird "nostalgisch" mit den
vielen ItaloHits die der "grande cantatore" für uns zum Besten gibt. Zu Besuch
kommen auch noch Ute mit Helmut, Andrea und Gerhard, Dorli mit Christian und
Ferdl - es wird gesungen und getanzt, es ist weit nach Mitternacht als wir nach
Hause aufbrechen.



Alles hat ein Ende....

11.05.2019 07:15

04.05.2019

Der Wettergott meint es immer noch nicht so
gut mit uns, es hat die ganze Nacht geregnet, auch am Morgen ist der Himmel
"wolkenverhangen" ! Wird wohl wieder nichts mit einer Ausfahrt zur
Lieblingsinsel, Baden ist heuer bei derzeitigen 14° Wassertemperatur noch in
weiter Ferne. Samstag ist Markttag in Grado und wir hoffen darauf wenigstens 2
Stunden "Regenfrei" zu sein um den "Mercato" zu besuchen. Dieser Wochenmarkt
bietet nebst Bekleidung und Schuhen auch viel Gemüse und Obst, aber auch Haushaltsartikel,
Blumen, Wein und Wurst sowie Lederwaren. Ein bunter Querschnitt, leider nicht
nur von italienischen Händlern, es bieten auch immer mehr "Exoten" ihre Waren
(Import aus Fernost) am Markt feil. Leider bleibt uns der Regen erhalten, wir
besuchen den Markt, aber viele Händler haben gegen 11:00 Uhr schon ihre Stände
abgebaut oder sind erst gar nicht gekommen. Wir gehen nur kurz durch, nehmen
einen Cappuccino in der Bar Tergesteo, treffen alle unsere Bootskollegen dort.
Wir fahren im Anschluß daran mit Mutter und Bruder zuerst zum Gemüsebauern in
Fossalon, dann nach San Pier d'Isonzo zum Weinbauern und in den Agristurismo
Pietra Bianca zum Mittagessen. Alles perfekt, es passt wieder alles -
lukullisch und preislich, wir verlassen diesen Geheimtipp erst gegen 14:15 Uhr
und brauchen einen Cafe als Abschluss. Was bietet sich besser an als die
Pasticceria "Mosaico" in Aquileia. Dort treffe ich wieder mal 2 Ex
Arbeitskollegen, Assmanen der ersten Stunde, Peter Prisching und Wolfgang
Haller. Wie klein die Welt doch ist, erst letzte Woche war es Walter Schindling
den ich in Grado getroffen habe, der ebenfalls ein Kollege aus Assmans Zeiten.
Nach der Ruhepause geht es zu Fuß in die Altstadt, ein wenig Bewegung tut gut,
es gibt auch eine Regenpause, in der die Frecce Tricolore einige Trainingsflüge
absolvieren. Wir, mit Mutter und Bruder setzen uns nochmals in der Stadt
zusammen, erstmal noch im Freien im Odeon, dann wird es frisch und wir wechseln
in die Filomena und plaudern. Um kurz nach 20:00 Uhr fängt es wieder an zu
schütten! Wir nehmen der Heimweg in Angriff, mit Regenschirm und Regenjacke
bewaffnet, schalten in der Wohnung die Heizung an, es ist ungemütlich sonst.
Ich lese noch die letzten 2 Kapitel im neuen Grado Buch, dann wird geschlafen!

05.05.2019

Gegen 05:00 Uhr werden wir geweckt, es
donnert, blitzt und schüttet aus vollem Rohr! Durch die Bora plätschert der
Regen auch gegen die Fensterläden und schafft eine fast unheimliche
Geräuschkullisse. Der Blick aus dem Küchenfenster zeigt dann einen wirklich dunkelgrauen
Himmel mit weißen Wolkenfetzen, die Bäume werden vom Wind gebogen. Heute gibt
es Hausarrest, bei diesem Wetter jagt man nicht einmal einen Hund vor die Türe.
Ferdl muss bei diesem Wetter am Boot schlafen, er hat sein Appartement
vermietet, beneiden kann ich ihn nicht, obwohl ich gerne am Boot schlafe - aber
nicht bei so einem Sauwetter! Nicht mal zum Einkaufen kann man gehen, der
Schirm bietet keinen Schutz bei dem Wind und dem vielen Regen, das Auto parkt
in einer Seitenstrasse unserer Wohnung und ist in der Früh nicht erreichbar.
Vielleicht bessert sich das Wetter noch, heute ist ja der Tag mit der Flugshow
........... Gegen 10:30 Uhr dann eine Regenpause die wir zum Vormittags Cappuccino
nutzen und noch etwas Salat kaufen, dann wird gekocht in der Wohnung. Es gibt
eine herrliche Gemüsesuppe, dann eine Beiried Schnitte mit frischem Spargel und
Erdbeeren mit Schlag - ein 1er Menü ! Dann die große Zitterei, gibt es die
Flugshow heute? Die Gemeinde verkündigt um 14:00 Uhr im Netz, dass die Frecce
fliegen werden. Also begebe ich mich zu Fuß zum Haupteingang des Strandes, es
gibt ein wirklich großes Polizei Aufgebot, jeder am Eingang wird gemustert. Die
offiziellen Sprecher sind noch am Mikro als ich ankomme, ich habe Glück und
erwische ein Strandhäuschen mit Vordach, wo ich einen Stehplatz bekomme.
Pünktlich um 16:00 Uhr als die Show beginnen soll fängt es wieder zu regnen an,
die Show startet verspätet und dauert auch nur eine knappe halbe Stunde. Es
sind sicher mehr Möven am Strand als Zuschauer, letztes Jahr waren es sicher an
die 50.000 Leute, im Netz wird vehement eine Verlegung des Termins in den Juli
oder September gefordert. Ich friere am Strand, im Wind und in der Kälte, freue
mich als der Abschluss Applaus erklingt und gehe schnurstracks nach Hause in die
geheizte Wohnung. Nach dem Abendessen dann nur mehr "relaxen" am TV Gerät.

06.05.2019

Bootfahren wäre wieder mal angesagt, heuer
ist meine Chicca schon 11 Tage im Wasser und nur 2x konnte ich ausfahren,
traurig dieser Sommerbeginn! Nach dem Frühstück fahren wir ins EKZ Tirare, zum
Decathlon, ich brauche neue Laufschuhe. Finde aber auch gleich Handschuhe zum
Biken, Werkzeug inkl. Reifenheber und Tasche fürs Rennrad und eine
Wechselbadehose. Zurück im Appartement wird gekocht, Spargelsuppe und
Spargelgröstel mit Salat. Nach dem Abwasch wird die Chicca gestartet und wir
fahren zur Insel Barbana. Treffen mit Wolfi und Lassnig Walter zusammen, die
Sonne scheint endlich wieder und es ist einigermaßen warm hier auf der Insel.
Gegen 17:00 Uhr fahren wir in den Heimathafen, dann wird die Silverwing mal
geputzt und von den Spuren der letztem Unwetter in Grado befreit. Jetzt habe
ich meine Abdeckplane auch hier und kann sie abdecken. Abends dann TV Montag,
Krimi, Krimi, Krimi !

07.05.2019

Laut Wetter Vorhersage sollte heute ein
strahlender Sonnentag werden, der Blick am Morgen zeigt aber leider wieder ein
anderes Bild. Alles nass, es muss wohl wieder geregnet haben diese Nacht, der
Himmel grau in grau, wolkenverhangen - ich verstehe es einfach nicht wie solche
Wetter Vorhersagen entstehen können. Na ja gegen das Wetter ist man machtlos
und kann dagegen nichts machen, die richtige Bekleidung wählen und erstmal,
nach dem Frühstücks Kaffee einen "powerwalk" auf der Diga bis Pineta und zurück
machen. Denkste, als ich um 08:15 Uhr 
los marschieren will beginnt es schon wieder zu regnen, "che cazo" ! Vielleicht
bessert es sich noch, heute ist ja eine Fahrt nach Castions di strada geplant,
in das Agriturismo Luca d'Ambrosio - wir wollen das Geburtstagsessen für Gudrun
dort mit Freunden einnehmen und ein wenig Käse und Salami vom Bauern kaufen.
Vielleicht auch einen "Pumpa" Wein, wir wollen erst probieren. Vorerst fahren
wir zum Friseur, Gudrun will sich von den beiden "Figaros" einen neuen Schnitt
verpassen lassen, dann Cafe in der Tergesteo Bar, wir treffen Wolfgang mit
Walter, die Spuren der letzten Nacht sieht man. Danach fahren wir nach Carlino
in den Nautimarket Schäkel und Sika holen! Mit 
Michi, Maria und Inge treffen wir uns danach bei Luca d'Ambrosio in
Castions di strada, und es wird wieder einmal ein  Festessen wie in Friaul üblich. Salami aceto,
Pancetta, Frico, Salat, Fritatta alles hausgemachte Spezialitäten mit dem
passenden Wein und natürlich dem Haus "Digestivo" - die Folge ist ein "benebelter"
Beifahrer und ein Geburtstagskind das selbst nach Hause fahren muss. Es folgt
ein "Schönheitsschlaf von mehr als 1 ½ Stunden, als ich munter werde scheint
die Sonne. Raus aus dem Bett, rein in die Turnschuhe und ab auf die Diga zu
einem "walk" und einen Macchiatio bei der Odeon Bar. Ich bin noch immer
angeschlagen, ab ins Appartement und "Gemütlichkeit" ist angesagt.

08.05.2019

Der Tag beginnt wieder bewölkt und grau, doch
schon um 07:30 Uhr blinzelt die Sonne durch die Wolken, heute haben wir mit
Michi, Maria und Inge ausgemacht zur Insel Barbana zu fahren, Inge war noch nie
dort - mach ma gerne! Vorerst aber noch ein wenig Sport am Programm, "walken"
auf der Diga, zum Radfahren ist es zu windig und auch zu kühl, es hat gerade
mal 9° am Morgen! So richtig durchkommen will sie auch nicht, die Sonne, aber
gegen 10:00 Uhr mach ich mich auf den Weg zur Chicca, checken ob alles OK ist
an Bord, Ölkontrolle und Kühlmittelstand prüfen. Pünktlich um 11:00 Uhr sind
sie da und wir fahren zur Insel, dort angekommen ein Rundgang mit Kirche,
Karner und Konventgarten. Ein köstliches Mittagsmahl im Freien, es scheint
mittlerweile die Sonne, aber es zieht auch rasch wieder zu und wir verlassen
die Insel um 13:30 Uhr. Im Stadthafen machen wir fest und genehmigen uns einen Cappuccino
im "La brocca rocca" dann fahre ich alleine in den Heimathafen, brauch heute
aber 2 Anläufe um fest zu machen, der Seitenwind und die Strömung machen mir
heute einen Strich durch die Rechnung. Aber es klappt. Dann ab in die Wohnung,
ich koche ein Risotto natur und es beginnt wieder zu tröpfeln, also bleiben wir
in den vier Wänden.

09.05.2019

Es hat schon wieder die ganze Nacht geregnet,
teilweise war im Halbschlaf auch Sturm zu hören, was ist blos los in diesem
Frühjahr 2019? Der erste Handgriff am Morgen ist der Blick auf die
Wettermodelle am PC, ab Mittag soll es wieder besser werden. Die Hoffnung
stirbt zuletzt, ein paar Sonnenstunden möchte ich schon noch genießen, bevor es
in die Arbeitspause nach Kärnten zurück geht. Vorerst aber mal die
Vorbereitungen in der Küche, heute koche ich wieder im Appartement, gesund und
Ketogen und in Ruhe Zeitung lesen am Computer, emails checken und chillen.
Irgendwann am Vormittag gehe ich in den Supermarkt, mit Crocks, denn es
"waschelt" ohne Ende, als ich zurück bin ist die Jean bis zu den Knien nass!
Kopf und Jacke blieben dank Schirm einiger maßen trocken, aber der Wind hat mir
2 x den Schirm umgedreht, aber ich kann eine Gemüsesuppe kochen! Dazu gibt es
Zucchini mit Salsicce und Erdbeeren als Nachtisch! Nach dem Mittagsschlaferl
wecken mich Sonnenstrahlen, war aber nur ein kurzes Intermezzo, gleich darauf
zieht es wieder zu, aber es regnet nicht mehr. Mit Einheimischen hab ich mich
im Supermercato unterhalten, quest anno sei umido und es soll erst Ende Mai der
Sommer kommen! So lange hab ich nicht Zeit, wir werden am Samstag das
Appartement räumen und nach Kärnten zurück kehren. Am Nachmittag dann ein
Spaziergang in die Altstadt, für einen Cappuccino oder Macchiato. Mit Helga hab
ich mich auch verabredet, ich muß ja noch den "Kerndl" Abend organisieren, wir
nehemn einen Drink im "ladelacesa" dann wieder zurück, über die Diga, im
Sonnenschein ins Appartement. Heute gebe ich mir aber auch wieder einmal den
"Tramonti", den Sonnenuntergang, erst danach hocke ich mich wieder vor den
Fernseher und bearbeite nochmals das Programm für die "Kerndl" Ende Mai.

10.05.2019

Heute wird die Chicca wieder bewegt, das
Wetter passt, schon um 10:15 Uhr bin ich im Hafen das Boot startklar machen. Um
10:10 Uhr starten wir zu einer Grado Skyline Tour nach Tenuta Premiero und den
Canal zur Lieblingsinsel Barbana. Mirko hat sein neues Haus schon fast fertig,
wird nicht mehr lange dauern dann können wir dort mal feiern. Auf Barbana gönnen
wir uns Spaghetti alle vongole, mit Salat, Wein Wasser, Cafe und heute auch mal
eine Nachspeise. Wir lernen den Buslenker vom Hofstätter kennen, Edwin Maier,
er ist mit dem ÖKB Feldkirchen hier auf der Insel und bietet uns sonnige Plätze
an seinem Tisch an. Viele bekannte Gesichter sind mit dabei, von Willi
Modritsch bis Steffi Niederbichler, alle staunen dass wir hier sind. Edwin
fährt dann mit uns zurück zur Anlegestelle, er muss noch den Bus holen, die
Fahrt des ÖKB geht noch ins Collio zum Weinbauern. Wir fahren in den
Stadthafen, es muss noch ein Macchiato sein in der Hemingway Bar. Gegen 16:00
Uhr fahren wir zurück in den Heimathafen, legen an, und auch die Silverwing
wird abgedeckt und hinter "Gitter" gestellt, sie bleibt ja jetzt 14 Tage in
Gardo und wird nicht bewegt. Christian hat Probleme mit seinem Starter, hat
seine "Marina" heute gewassert, aber der Starter streikt. Er will ihn ausbauen,
kommt aber nicht zu allen Schrauben dazu. Fabrizio ist aber in Rom, also wird
diese Reparatur auf kommende Woche verlegt. Nach dem Abend - Resteessen im
Appartement gibt es noch einen Stadtspaziergang bevor wir uns die letzte Nacht
im Appartement um die Ohren schlagen.

11.05.2019

Die Wettervorhersage zeigt schon wieder auf
REGEN, ich treffe die Entscheidung unser Appartement heute schon zu räumen und
für 2 Wochen nach Kärnten zurück zu kehren. In den letzten 6 Jahren, seit
meiner Pensionierung und den längeren Aufenthalten in Grado, hatte ich noch NIE
solche Schlechtwetterphasen wie dieses Jahr! Vielleicht bessert es sich gegen
Monatsende, ich will ja ab 24. Mai wieder in Grado sein, dann bis zum Beginn
der Schulferien. Erstmal gibt es einen Kaffee und die Kleine Zeitung am PC, dann
beginnen wir die Sachen im Appartement zu ordnen, was kommt ins Boot, was kommt
nach Hause. Am Weg zum Wochenmarkt in Grado, bringen wir die Kisten aufs Boot,
welche auch dorthin gehören, danach decken wir uns noch mit frischen Sachen vom
Markt ein. Gegen Mittag dann verlade ich die letzten Utensilien im Auto, ein
letztes Mittagessen in Grado, ein Mittagsschlaferl und gegen 14:30 Uhr, nach
einem letzten Macchiato fahren wir gen Norden! Das Wetter ist zwar etwas besser
geworden heute, aber für die gesamte nächste Woche wurde instabiles
prognostiziert, insbesondere der morgige Muttertag bringt Kälte, Regen und ist,
wie die Gradeser sagen - un giorno umido! Ciao Grado, ci vediamo a presto!


Aprilwetter auch im Mai

04.05.2019 06:58

30.04.2019

5° hat es in Ossiach, es regnet, wir starten
um 07:45 Uhr gen Grado, einiges steht am Programm heute! In Tarvisio hat es nur
mehr 2° und es schüttet aus Kannen, es bleibt bis Carnia so, erst in Ledra zur
Cafe Pause ist es trocken. Bei der Weiterfahrt sehen wir schon blaue Streifen
am Himmel, kommen tocken in Grado um 10:00 Uhr an. Erstmal alles in die Wohnung
tragen was benötigt wird in den nächsten 14 Tagen, dann zu Wolfgang in die
Citta Giardina, weiter nach Monfalcone zu TIM, das Modem von Wolfgang
funktioniert nicht. Kurzer Check des Mitarbeiters, dann ein paar Tastaturgriffe
und schon läuft das Ding, PC Kontrolle, Handy Check, Internet funktioniert.
Danach fahren wir ins EKZ Belforte, ein Gingerino lungato und Einkauf von einigen
T Shirt's. Mittagessen dann in Fiumicello in der Trattoria La Buschetta, wir
genießen "PPPP" Pasta,Piselli, Panna  e Prusciutto
und eine Tagliata von der Hühnerbrust mit Gemüse, Wein, Wasser und Cafe um
wohlfeile € 11,00 - Prezzo fisso! Dann Mittagsschlaferl weil Wampe voll, danach
geht es in die Marina, das Werkzeug gehört aus dem Boot ins Auto verstaut, die
Chicca muss für Morgen startklar sein! Leider habe ich am li Hinterrad einen
Platten, komme gerade noch zu meinem "Gommista" auf der Isola Schiusa, er
findet eine Pfeilspitze in meinem Hinterreifen, bohrt ihn aus und verstoppelt
ihn, keine Ahnung wie dieses Teil in meinen Hinterreifen kommt, noch dazu wo es
schon zum 2. Mal passiert ist ! Rätselraten wer will mich NICHT? Gegen Abend
dann ein Spaziergang auf der Diga und ein paar Einkehrschwünge in der
historischen Altstadt! Um 20:00 Uhr sind wir in der Wohnung und "relaxing" ist
angesagt!

01.05.2019

Feiertag auch in Italien, daher ist Barbana
heute mit den ANMI Mitgliedern
verstopft, und wir werden daher nicht dorthin fahren, am Morgen nach dem Öffnen
der Fensterläden - SONNE, blauer Himmel und auch schon angenehm von der
Temperatur her, daher erstmal aufs Rad! Gudrun macht einen "powerwalk" auf der
Diga und um 10:30 Uhr geht es zum Boot, wir fahren nach Aquileia! Unsere
Bootsfreunde Maria und Michael feiern dort heute einen Geburtstag von Brigitte
Omann, wir sind auf der Terrasse vor dem Mittagsmahl zu einem Aperitiv
eingeladen. Dann genießen wir wieder mal die Gastfreundschaft vom "da
Nettuno"  aber heute durch den Feiertag
warten wir mehr als 1 ½ Stunden auf unser Essen, essen zusammen eine Vorspeise
und stornieren die Hauptspeise auf Grund der Wartezeit. Die Rückfahrt ist dann
eine Standardsache, mit 6,5 Knt. brausen wir in unseren Heimathafen. Dann
laufen wir auf Wolfgang auf, wir verabreden uns für Abends auf einen Drink!
Leider wird daraus nichts, wir sind einfach zu müde und als Wolfgang gegen
21:30 Uhr anruft schon im Pyjama, wollen nicht mehr weg gehen.

02.05.2019

Wieder ein traumhafter Sonnenaufgang heute in
Grado, kaum zu Glauben, dass es in den nächsten Tagen einen "Wintereinbruch"
geben soll. Aber erstmal nach dem Frühstücks Cafe wieder aufs Rad und eine
Runde gedreht, Gudrun macht wieder ihren "Digawalk", dann warten wir auf meine
Mutter und meinen Bruder, die kommen uns heute in Grado besuchen. Mutter hat zu
ihrem 90er letztes Jahr einen Aufenthalt im Hotel "Astria" geschenkt bekommen -
dieser wird jetzt konsumiert. Willi hat sich auch in diesem Hotel einquartiert
und Mittag wird erstmal ein Cappuccino getrunken und ein "Programm" für die
nächsten 4 Tage erstellt. Zu Mittag lädt mein Bruder ein, er ist seit 1.5.
offiziell in Pension und auf dieses Ereignis muss man anstossen! Es folgt ein
Mittagsschläfchen, dann in den Hafen, die Chicca muss Regendicht verpackt
werden, ab Morgen kommt der Winter zurück in Grado - laut Wetterbericht! Wie es
wirklich wird steht in den Sternen. Bei den Fensterabdeckungen sind 3 "Buttoni"
ausgerissen, Sarah Malussi erledigt dies ohne Kosten und ich kann die
Abdeckungen gleich montieren. Dann treffen wir uns wieder mit Willi, Mutter und
Dorli mit Helga zu einem Aperol im "Odeon". Der bevorstehende Wetterumschwung
lässt meinen Kopf leiden, ich muss ins Appartement ein Gegenmittel einnehmen
fahren. Abends dann noch einmal Treffen mit Muttern und Bruder bei Lucy, dann
gehen wir nach Hause und warten wie es morgen aussehen wird!

03.05.2019

Angekündigte Wetterkapriolen treffen halt
doch nicht immer ein, so auch dieses Mal in Grado, es ist zwar bewölkt, kühl
und windig aber von dem angekündigten "Wintereinbruch"  ist nichts zu bemerken. Frühstück heute
wieder nur Kaffee, die KETO Diät und das Intervallfasten versuche ich weiterhin
durch zu halten, dann wird mal die Wohnung gesaugt ! Leider beginnt es dann
doch zu tröpfeln und so warten wir erstmal ab, was wir machen werden. Barbana
wäre eine Möglichkeit, allerdings mit dem Linienschiff oder zum Zorat nach
Terzo d'Aquileia mit dem Auto. Nachdem ich noch eine Tube SIKA benötige und
auch ein Fett für die "Buttoni" fahren wir mit Mutter und Bruder nach Aquileia
in die Ferramenta um dieses Sachen zu besorgen. In Terzo besuchen wir auch noch
unsere Fleischerei und besorgen Nachschub für den Sonntag und die nächste
Woche. Letztendlich landen wir beim "Zorat" und werden mit einer
Rollgerstensuppe und je einem Fleischgericht verwöhnt. Klaus und Helga treffen
wir auch, deren Weinkeller muss nachbestückt werden, natürlich mit den
Qualitätsweinen vom "Zorat". Nach dem obligatorischen Mittagsschlaferl nutze
ich eine Regenpause und montiere die "Wetterschenkel" an meinen beiden
Seitenfenstern an der Chicca und dichte den Landstrom Anschluss in der Pflicht
ab, das Regenwasser findet immer einen Weg in die Bilge. Der Fernseher wird
auch wieder eingeschalten, was sollst schon machen bei dem Sauwetter, es hat
schon wieder zu Regnen begonnen. Nach einem kleinen Abendmahl treffen wir uns
nochmals mit Mutter und Bruder bei Pino und lassen den Abend ausklingen.


Wasserung der Chicca

27.04.2019 17:55

27.04.2019

Die Sonne lacht vom Himmel, als ich vom
Balkon aufs Meer schaue, dieser Blick ist einfach immer wieder schön, auch hat
sich das Meer wieder beruhigt, die Wellen sind verschwunden. Ich mache mich
gegen 08:30 Uhr auf den Weg in den Hafen, mein Landanschluss muss noch
aktiviert werden, das Kabel welches im Boot verlegt ist und den Innenraum mit
220V versorgt ist leider oxydiert und ich muss neue Klemmen anbringen. Dann
beginnt die Warterei bis der Kran im Einsatz ist, aber heute klappt es
ausgezeichnet und Ricco nimmt die Chicca schon kurz nach 09:00 Uhr an den Haken
und hebt sie ins Wasser. Leider springt der Motor nicht an, durch den Wechsel
des Dieselfilters muss ich erst entlüften, mühsam ist diese Arbeit aber es
lohnt sich, nach ca. 15 Minuten springt er an mein "Murli"! Dann überstelle ich
die Chicca auf meinen Liegeplatz und bring erstmal Ordnung ins Vorschiff, das
gesamte Werkzeug wird wieder verstaut und für den Heimtransport gerichtet. Als
nächstes sind die Fender dran, die Leinen werden kontrolliert und getauscht wo
es erforderlich ist. Dann fahre ich ins Appartement und koche mir wieder ein
Spargelgröstel, nach einem kurzen Mittagsschlaferl geht es in die Marina,
Probefahrt ist angesagt. Zuerst besuche ich Ferdl an seinem Liegeplatz, auf seiner
Chiarina läuft nur ein Motor, Fabrizio ist wieder da und versucht das Problem
zu lösen. Ich fahre nach Barbana, zu meiner Lieblingsinsel und genieße den
Frieden, die Sonne und den wolkenlosen Himmel. Leichtes Donnern lässt mich
zurück fahren, die Chicca wird im Heimathafen vertaut und ich treffe mich mit
Fam. Hohenwarter im Key West auf ein Glaserl. Sie sind bis Montag in Grado und
wir wollten uns treffen. Nachdem die Wetterprognosen für Sonntag und Montag
alles andere als rosig sind, werde ich morgen Sonntag mit ferdl nach Hause
fahren und am Dienstag dann wieder kommen.



21.04.2019

Erstmalig mit dem Roller nach Grado,
Ostersonntag nach einer sehr üppigen Osterjause am Karsamstag mit meinen
Brüdern und Muttern, werfe ich die Silverwing an und starte um 09:15 Uhr bei
frischen 8° in Ossiach. Da ich kein Autobahn Pickerl habe muss ich auf der
Bundesstrasse fahren, es zieht sich bis Tarvis und rauf auf den Predil wo es
gar nur mehr 5° hat! Allerdings wolkenlos und Sonnenschein auf der gesamten
Strecke, in Kobarid gebe ich mir einen Illy Cappuccino. In Nova Gorica wird
noch voll getankt, 3,8 Lt Verbrach auf 100km - da kommt Freude auf. Die letzen 45
km nach Grado geb ich Gas, ich bin schon 3 Stunden unterwegs, Wolfi wartet in
der Bar "Al Goto" ich nehme einen "Spriz bianco" und schau dass ich die
Kühltasche aus dem Roller bekomme, alles gehört in den Kühlschrank in der
Wohnung. Ich mach mir ein "ham&eggs" und gönn mir ein Mittagsschlaferl. Um
15:00 Uhr starte ich zu einer 2 Stunden Runde mit dem Rad, dann wird geduscht
und frisch gemacht. In der City treffe ich Lisi eine Bergkameradin aus
Feldkirchen und ihre Freundin Monika, zeige ihnen die Bar wine&gourmet von
Lucy und Andrea. Dann gibt es auch noch eine geschichtliche Kurzführung in der
Altstadt inkl. Besuch von Filomena und natürlich Pino......... ABER ich bin vor
Mitternacht im Appartement!

22.04.2019

Traumhafter Morgen heute Morgen, die Sonne
lacht wieder von einem wolkenlosen Himmel. Ich nehme das Rad und mache gleich
in der Früh eine Runde über Fossalon und Fiumicello nach Aquileia und zurück
nach Grado. Dann in den Hafen zur Chicca, die verspachtelten Stellen am
Unterwasserschiff müssen noch geschliffen werden, diese Woche soll ja das
Antifouling gestrichen werden. Danach in die Wohnung, eine Kleinigkeit zwischen
die Zähne geschoben, Mittagessen gibt es heute auf der Lieblingsinsel Barbana.
Um 14:00 Uhr fahren wir, Lisi, Monika und ich mit dem Linienschiff zur Insel
und speisen wie immer hervorragend um € 9,00 inkl. Wein und Wasser, die
Schiffsfahrt für mich wurde heute von Franco gesponsert. Ein wenig relaxen auf
der Insel und um 16:30 Uhr geht es wieder zurück nach Grado. Die Mädels fahren
nach Hause, ich fahre zu Ferdl aufs Boot, alles läuft reibungslos bei seiner
Chiarina. Danach liefern wir meine Batterien in den Hafen, meine Reisetasche
hole ich auch noch ab, dann ist Couchpotating angesagt, sprich TV Abend - das
Wetter hat umgeschlagen, für heute Nacht sind schwere Gewitter vorhergesagt.
Fabrizio mein Mechaniker hat für morgen schon mal abgesagt, das Wetter wird
nicht mitspielen.

23.04.2019

Heute ist Wetterschicht in Grado, so wie es
heute regnet ist es zwar gut für die Natur, nicht aber für  die Urlauber oder Grado Flüchtlinge wie ich
einer bin. Man kann nicht einmal vor die Türe gehen, ausgenommen man hat den
"Ostfriesenpelz" den gelben Gummianzug wie in Segler nutzen bei der Hand. Mit
Schirm ist es zwecklos, da der auch vorhandene Wind den kleinen Regenschutz
unwirksam erscheinen lässt. Na gut, dann heute halt Wohnungstag mit lesen, zur
Zeit habe ich ja wieder ein tolles Grado Buch in Händen, oder einfach "chillen"
bei Musik. Bootsmäßig tut sich leider gar nichts, das Antifouling kann nicht
gemacht werden und polieren kann ich auch nicht bei dem Regen. Erst mal einen
Kaffee genießen und den Wetterbericht studieren, bis Mittwoch Mittag soll es ja
durch "wascheln"! Gegen 10:00 Uhr holt mich Wolfgang ab und wir fahren nach
Monfalcone, zuerst ins "Nautica" Überzüge für seine Fender und einen
Zigarettenanzünder besorgen, ich kaufe gleich 2 neue NIRO Karabiner für die
beider Heckleinen an der Chicca. Dann geht es zum TIM Shop, möchte mein
Internet Problem lösen. Der Mitarbeiter testet die SIM Karten alles ist OK also
liegt es am "Chiavetta" am Internet Stick - der ist einfach nicht mehr aktuell
und muss getauscht werden. ABER er hat im Geschäft keinen lagernd, also nehme
ich die teurere Variante mit WLAN Modem - bekomme auch mein Gerät und wollen
von dannen ziehen doch Wolfgang überlegt kurz und möchte auch das Paket kaufen
- 100 GB für 6 Monate um wohlfeile € 49,90 + Router. Der Shopchef bearbeitet
alles mit dem Kauf der SIM Karten für Wolfgang und als alles fertig ist kommt
er drauf, dass er keinen weiteren Router mehr im Geschäft hat, und schickt uns
in eine andere TIM Filiale - dort nochmals 40 Minuten Bearbeitungszeit bis der
Router endlich über den Tresen gereicht wird - Wahnsinn fast 2 Stunden für Sim
Karten Kauf mit 2 Router! Dann geht es im strömenden Regen zurück nach Grado,
in Fossalon noch zum Spargelbauern und dann ins Appartement - ich koche eine
Spargelsuppe und ein Spargelgröstel - es mundet fein und es folgt das
Mittagsschläfchen. Zum Kaffee um 15:00 Uhr wird auch das Internet neu
installiert, alles läuft wie es sein soll ! Bedingt durch den anhaltenden Regen
bleibe ich heute zu Hause und lese im Grado Buch, aber auch der Fernseher wird
strapaziert!

24.04.2019

Es hat die ganze Nacht noch geregnet, aber am
Morgen war es vorerst vorbei mit dem Nass von oben. Es ist bedeckt, grau in
grau (Grau ist auch die Ortsbezeichnung 
für Grado im "Furlan" Dialekt - die Gradeser sagen "Gravo") und stark
windig, es bläst der Scirocco und das bedeutet dass es noch nicht vorbei ist
mit dem Regen. Aber ich nutze die Regenpause und treffe mich mit Fabrizio,
meinem Mechaniker, gegen 09:00 Uhr in der Marina, heute wird Öl gewechselt und
die Filter getauscht, wenn es irgendwie möglich ist will ich die Chicca noch diese
Woche ins Wasser bringen. Es wird schwierig weil morgen Donnerstag einer der
höchsten Feiertage, die Befreiung vom Faschismus, gefeiert wird und Freitag
viele nicht arbeiten, weil Fenstertag. Vorerst muss ich erst meine Silverwing
trocken bringen, sie stand ja mehr als 30 Stunden im Regen. Im Hafen angekommen
versuche ich gleich mal meine Terminwünsche bei Ricco unserem "Capo" der
Marina, vorzubringen. Fabrizio ist wieder überpünktlich, wir pumpen gemeinsam
das Öl ab, ist ja eigentlich eine Gynokologen Arbeit, aber zu Zweit geht es.
Dann nimmt er den Dieselfilter und Ölfilter ab und ist schon wieder dahin, er
besorgt die Filter in Gorizia, da sind die Sachen alle billiger als hier in
Grado. Ich fertige dann noch eine Öffnung in der Trennwand vom Motor zum
Vorschiff damit wir in Zukunft leichter das Öl abpumpen können, ohne die Pumpe
ab zu montieren. Dann wird noch ein wenig zusammen geräumt und dann geht es ab
in die Wohnung, Mittagsmahl zubereiten - heute Hamburger mit Zucchini ! Um
14:30 Uhr fahre ich mit Wolfgang und Manfred von der Pöllingerhütte, der zu
Besuch in Grado ist, zur Insel Barbana. Niko unser Werft Mitarbeiter hat
bereits das Antifouling bei meiner Chicca in Angriff genommen. Nach der
Rückkehr von der Insel Barbana geht es zurück in die Wohnung, TV Abend ist
angesagt, es ist kalt und windig, da muss man nicht raus gehen - Grado ist auch
in den eigenen 4 Wänden lebenswert!

25.04.2019

Schon um 08:30 Uhr bin ich im Hafen, Fabrizio
kommt mit den Ersatzteilen und wir wechseln den Ölfilter, den Dieselfilter und
füllen das neue Motoröl ein. Danach wird die Chicca poliert, Freitag oder
Samstag kommt sie ins Wasser. Auch die Batterien baue ich ein, der neue Funk
wir montiert und die Chicca ist somit startklar! Nico muss morgen noch den 2.
Antifoulinganstrich machen, und dann kommt meine Chicca ins Wasser. Die
Wettervorhersage dafür ist auch passend. Mittag dann wieder im Appartement
gekocht und ein kurzes Mittagsschlaferl gehalten. Gegen 15:00 Uhr bin ich zu
Wolfgang in die Wohnung nach Citta Giardino gefahren, sein Internet
funktioniert nicht, ich werde versuchen das Ding zum Laufen zu bringen. Dann
kommt wieder mal das Fahrrad untern Hintern und ich drehe meine Standard Runde
mit knapp 50 Kilometer. Etwas windig, aber Sonne und warm, so könnte es weiter
gehen. Am Abend dann fahren Ferdl, Wolfi und ich nach Terzo d'Aquileia zum
Zorat, wir speisen eine hervorragende Spargel Lasagne und den Hauswein. Eden,
der Frizzante vom Zorat wird für den Keller gekauft und heuer gibt es auch den
Hauswein in Boxen, zum Mitnehmen, Testkauf auch gemacht. Danach dann eine
schwere Nachtetappe bei Pino, Wolfgang feiert seinen 59igsten und das ist
schließlich der letzte Geburtstag mit einem 5er vorne. Dann treffe ich auch
noch Walter, einen Ex Arbeitskollegen aus Assmann's Zeiten, er ist zum Golfen
hier in Grado, die Freude ist groß und wir haben viel zu erzählen und so ist es
schon weit nach Mitternacht als wir nach Hause gehen, aber wie weiß ich leider
nicht mehr......

26.04.2019

Erst nach 10:00 Uhr werde ich munter, "mal di
testa" quält mich, kein Wunder nach dieser wohl etwas übertriebenen
Geburtstagsfeier, auch der extra starke Kaffee kann mich nicht klar machen und
ich muss in den Hafen. Heute wird der 2. Anstrich am Unterwasserschiff erledigt
und danach soll die Chicca ins Wasser kommen. Als ich in die Marina komme ist
Nico mit der Streicherei gerade fertig geworden und räumt sein Werkzeug weg,
ich treffe Riccardo und er gibt heute kein grünes Licht für die  Wasserung, zu starker Wind bläst, da ist es
einfach zu gefährlich beim Kranen. Also wird die Wasserung auf morgen Vormittag
verschoben, das Wetter soll ja besser werden. Den Nachmittag verbringe ich im
Appartement, der Wind ist einfach zu stark, auch Radfahren ist nicht möglich.
Abends dann noch ein kurzer Einkauf im Supermercato und dann wieder ein TV
Abend, die Ruhe tut mir gut, und alle Tage kann man nicht Gas geben. Im Netz sind Bilder aufgetaucht, die Delfine in der Hafeneinfahrt von Grado zeigen, selten - aber es kommt vor, dass diese Säugetiere bis in die Lagune kommen!


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