Schifferlfahrn, essen, trinken - lustig sein !

Schiffstagebuch Grado

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Die Tage nach dem Motorschaden und Urlaub in Kroatien

23.06.2016 23:01

05.06.2016

Nach einer kurzen Nacht, war als DJ bis 03:00 Uhr Früh im Einsatz, fahre ich mit meiner Wing nach einem kleinen Frühstück um 09:00 Uhr los nach Grado. Mit einer Kaffeepause im Sot la mont nach Carnia, erreiche ich um 11:45 Uhr die Insel Le Cove.Fabrizio ist nicht da, also kurzer Anruf und er meinte ich sollte in unserer Heimat Marina bei Ricco warten, er holt mich ab zur Probefahrt. Er ist auch kurz darauf vor Ort und wir fahren gemeinsam nach le Cove um die Chicca zu testen. Schon als er sie startet höre ich einen Unterschied zum letzten Jahr, sie läuft wesentlich leiser und ruhiger. Wir tuckern nach Barbana, zur Zeit ist die Höchstdrehzahl 2000 Umdrehungen, die neuen Kolben und Ventile müssen sich erst einlaufen. Auch die Einspritzpumpe musste erneuert werden, sie hatte durch die falsche Betankung mit Benzin  auch einen Schaden abbekommen. Erstaunlich dass wir gegen die Stömung fast 5 Knoten mit nur 2000 Umdrehungen erreichen, nach einer Pause in der Bar auf der Rückfahrt sind es über 7 Knoten mit der geringen Drehzahl - ERSTAUNLICH ! Nach der Probefahrt setze ich Fabrizio wieder in le Cove ab und bringe die Chicca auf ihren Stammplatz bei Ricco. Wie es sich gehört mit dem Heck zum Steg wird angelegt und die erste Arbeit ist die Fixierung der Belegleinen inklusive der Spring. Dann folgt eine gründliche Reinigung der Pflicht und die Herstellung der "Bewohnbarkeit" und als ich fertig bin, kommen Dorli und Christian, meine neuen Steg Nachbarn. Es gibt kein Warmwasser in der Marina, also nur Katzenwäsche und ab zu Pino, sono fame! Einen Toast und ein Mineral später, fahre ich mit dem Rad'l zur Filomena, treffe Klaus und Helga und es wird ein lustiger Abend, Dorli und Christian stoßen dazu, als wir uns nach Hause begeben ist es fast Mitternacht. Im Hafen merke ich den Höchststand des Wassers und nutze dies gleich zur Montage der SAT Antenne am Stegpoller.

06.06.2016

Um 04:30 Uhr wecken mich die Möwen, kein Schlafen möglich, so schreien diese Hundsviecher! Na dann setz ich mich halt vor den PC und mach mal meine Post, checke das Facebook und verbringe so die Zeit. So gegen 06:30 Uhr leg ich mich nochmals in die Koje und penne nochmals 1 ½ Stunden. Dann geht's zum Frühstück in die City. Christian braucht heute meine Hilfe, also bin ich bald zurück. Dann fahren wir beide nach Aquileia zur "Ferramenta" er braucht Reserveleinen, Gummipuffer für die Belegleinen, ich brauche Befestigungsklemmen für die Windschutzscheibe, die Klebung alleine hält nicht. Außerdem leiste ich mir einen Haltegriff für den Heckeinstieg und noch 2 Fenderösen zur Befestigung des Prellfenders am Steg. Auch wird alles gleich montiert und schon ist es Mittag. Um 13:00 Uhr hat Dorli uns perfekte Spaghetti in Pineta gekocht, dazu 2 Erfrischungsgetränke und wieder zum Boot zurück, das Mittagsschlaferl ist heute Pflicht.  Dann wieder eine Probefahrt nach Barbana, dort warte ich einen Regenguss ab, danach drehe ich noch eine Runde nach Tenuta und wieder zurück. Insgesamt mit allen Probeläufen von Fabrizio läuft der "neue" Motor nun schon mehr als 4 Stunden ohne Mucken. Jetzt freue ich mich
schon auf Kroatien und die 10 Tage schippern. Heute gibt es wieder Strom in der Marina, somit auch warmes Wasser und ich freue mich über die angenehme Dusche. Dann geht es in den Supermarkt, ein wenig Nachschub für den Kühlschrank wird benötigt, dann stehen meine Schreibarbeiten an, dann leiste ich mir noch ein Gelati in der Stadt, dann geht's in die Heia!

07.06.2016

Heute mal Frühstück in der Bomben Bar, Brioche con Cappucco, danach Sonnenbad an der Diga und dann zu Ricci &Capricci, die Mähne muss ab.  12 mm Aufsatz und Ratz Fatz runter mit den Haaren. Angenehmes Gefühl so fast ohne Haare am Kopf. Um 09:30 Uhr lege ich ab und begebe mich auf die Runde, Ponte Girevole, Leuchtfeuer, Tenuta Premiero nach Barbana auf ein Mittagessen, Mittagsschlaferl  und retour in den Heimathafen. Der Wassertank ist noch zu füllen, beim Probelauf der Dusche sind fast alle Schläuche undicht, muss überall zusätzliche Schlauchklemmen anbringen. Die neue Wasserpumpe hat scheinbar mehr Druck. Alles erledigt jetzt warte ich auf Gudrun, die kommt heute nach, denn morgen starten wir unseren Kroatien Törn. Knapp nach 17:00 Uhr trifft sie ein, dann werden Lebensmittel und Getränke gebunkert, wo soll ich das alles nur unterbringen. Gudrun bezieht unsere Kojen neu, dann beginnt die Stegparty, die mit einem Stadtbummel endet. 

08.06.2016

Dorli und Helga sind pünktlich, Christian hat verpennt, Gerhard findet seine Tabletten nicht, Verzögerung schon beim Start zu unserem Kroatientörn. Das Wetter ist bewölkt, spiegelglattes Wasser wir cruisen in genau 3 Stunden nach Umag, machen 6 Knoten im Schnitt. Zuerst führt uns der Weg zur Marina, wir müssen einklarieren, dann dürfen wir unsere Boote eine Stunde am Zollpier stehen lassen und nehmen ein paar kleine Häppchen im Marina Restaurant. Auch der Bankomat (schlechter Wechselkurs) spuckt anstandslos Kuna aus, damit wir unsere Zeche zahlen können. Dann geht es noch zur Tankstelle, die Tanks gehören aufgefüllt, denn ohne Diesel keine Musik. 46 Liter schluckt meine Chicca, das sollte bis Pula mal reichen, schauen wir mal wie es sich entwickelt. Von Umag nach Novigrad machen wir 2 x Badestopp, das Wasser ist glasklar und hat angenehme 24°. Mittlerweile knallt auch die Sonne vom wolkenlosen Himmel, das Thermometer zeigt 27° Lufttemperatur. Ist das nicht eine schöne Zeit, ich genieße den ersten Tag nach der langen Chicca Pause voll und ganz. Gegen 16:30 Uhr erreichen wir dann den ersten Hafen - Novigrad oder Cittanova. Leider können wir nicht alle 3 Boote nebeneinander stehen, aber weit sind wir nicht auseinander. Seppi schaut sich mal meinen Kühlschrank an, er läuft auf Batterie leider nicht, kann aber nichts machen, es dürfte am Gerät liegen. Zum Abendessen gibt es heute Kottlet's vom Fruhmann, von Christian gegrillt mit Polenta garniert,  dazu isotonische, gelbe Durstlöscher mit Schaum. Der Appenzeller Verdauungstrunk darf auch nicht fehlen. Nach dem Abendmahl darf natürlich ein Stadtbummel nicht versäumt werden, wir marschieren in die City. Nebst einem vorzüglichen Gelato gibt es noch eine lustige Runde auf der Meeresterrasse und gegen 22:30 Uhr fallen wir in unsere Kojen.

09.06.2016

Die geplante Abfahrt aus Novigrad
verzögert sich wegen Schlechtwetter! Schon gegen 05:30 Uhr werde ich wach, es donnert "rundumadum", als ich nachsehe, ist es auch rund um Novigrad wirklich finster. Am Meer gibt es Schaumkronen, also erst mal Morgentoilette, dann Frühstück an Bord und der Gang zur Marina Direktion, Wetterabfrage ! Keine guten Prognosen für die nächsten 3 Tage. Selbst schaue ich auf Meteo fvg wo auch Istrien schön sichtbar ist. Auch hier Wolken und Regenprognose, zumindest für heute. Bis 14:00 Uhr können wir entscheiden, weiterfahren oder noch eine Nacht in Novigrad. Erstmal ist knotzen angesagt, es tröpfelt jetzt schon anständig, Spaziergang ist mal keiner möglich. Gegen 11:30 Uhr entschließen wir uns spontan doch zu fahren, erstmal bis Porec. Leider finden wir keinen Platz um kurzfristig anzulegen, also fahren wir weiter Richtung Vrsar. In Fontana beginnt es schon wieder leicht zu nieseln und wir entscheiden - weiterfahren! Also Kurs nach Rovinj. Gudrun übernimmt das Steuer und wir tuckern gen Rovinj. Als Gerhard zur Tankstelle fährt und wir vor der Kulisse von Rovinj warten, beginnt es wieder zu tröpfeln. Ab in die Marina und Boote dicht gemacht. Dann wird an Bord der "Marina" gejausnet, der Bärenwirt von Goritschach hat hausgemachte Jause mitgegeben, die verzehren wir mit Genuß. Bratlfettn, gutes Schwarzbrot vom Wiegele in Nötsch, Speck, Hauswürstel, Salami, Käse,Radieschen, Tomaten und Paprika - es geht uns gut! Danach ist ein Verdauungsspaziergang angesagt, Eisbecher in der City, dann beginnt es wieder zu schütten in Rovinj. Wir finden noch eine kleine aber feine Enoteca, die haben einen herrlichen Merlot. Gegen 22:00 Uhr ist Schluss mit lustig, ab in die Kojen !

10.06.2016

Stark bewölkt ist es in Rovinj, in der Früh als wir aufstehen, aber der Wetterbericht sagt schönes Wetter voraus. Ersmal geht es in den Konzum um frisches Brot fürs Frühstück zu besorgen, dann lassen wir es uns mal gut gehen mit frischem Kaffee (Nespresso). In der Reception wird die Liegeplatz Gebühr fällig und um 09:45 Uhr starten wir Richtung Süden. Unser geplantes Tagesziel ist Pula, und zwar der Stadthafen.Wir kommen gut voran und nach 2 Stunden Fahrzeit machen wir einen Badestopp in der Bucht nach dem kleinen Hafen Valbandon. Türlises Wasser, etwas frischer als zuletzt aber herrlich. Christian und ich schwimmen ans Ufer zu feinen Kiesstrand und besuchen die dortige Strandbar, genehmigen uns einen Cappuccino (€ 1,10) und schwimmen wieder zurück, herrlich! Dann starten wir wieder unsere Motoren, passieren die Hafeneinfahrt von Pula und fahren in die Soline Bucht hinter der kleinen Insel Veruda. Dort ankern wir 3 Boote und verbinden uns, dann wird aufgekocht wie bei den Italienern. Spaghetti con Gulasch mit Arrabiata Sugo, gemischter Salat und feines, gekühltes Bierchen (der neue Kühlschrank an Bord funktioniert mit Gas ausgezeichnet). Dann gibt es ein Mittagsschläfchen und nochmals einen Sprung ins herrliche, saubere Wasser. Gegen 17:00 Uhr fahren wir zurück in den Stadthafen von Pula, bekommen 3
innenliegende Plätze, alles passt perfekt. Ich freue mich auf die Dusche und siehe da, alles neu in der Marina! Die Waschräume und die WC sowie die Duschen alles vom Feinsten und pico bello sauber! Das freut das Skipperherz. Um 20.00 Uhr brechen wir auf in die Altstadt von Pula. Heute gibt es Ritterspiele in Pula, viele Gestalten in alten Rüstungen und Damen in prächtigen Kleidern schwirren durch die FUZO. Beim Torbogen gibt es wie beim Spectaculum in Friesach alte Handwerksstände, Kinder trommeln und kämpfen mit Schwert und Schild. Viele Zuschauer sind auch in der Stadt, es tut sich was in Pula. In einer Enoteca gibt es den letzten Einkehrschwung für heute, ab in die Betten kurz nach 23:00 Uhr.

11.06.2016

Trübe Aussichten am Morgen, graue Gewittertürme um 06:00 Uhr Früh. Nach der Morgentoilette geht es zum Colosseum,
Bilder sind gefragt. Helga ist mitgekommen und wir gehen danach auch gleich in die Bäckerei für frisches Gebäck. Nach dem Frühstück reisst aber der Himmel auf und die Sonne kommt wieder hervor als wir den Hafen von Pula verlassen. Mit der Fahrt auf der Westküste wird es nichts, denn nach der Ausfahrt vom Hafen empfangen uns schon schöne Wellen und die Chicca wird geschaukelt. Also wieder in den Fazanski Kanal und Richtung Barbariga. Dort wird es auch nichts mit einem geplanten Badestopp, zu viele und hohe Wellen aus Süd, es gibt keinen Schutz vor Barbariga. Also Kursänderung zur Insel Sveta Ivan und zum Leuchtturm auf der Insel daneben. Dann Kursänderung Richtung Rovinj mit Wind und Wellen im Rücken. Das Anlegemanöver gelingt trotz starkem Seitenwind ausgezeichnet und wir liegen fest und sicher in der ACI Marina. In der Skipperbar nehmen wir den Manöverschluck, vorher an Bord noch einen Zirbenen und das Mittagsschlaferl dauert dann bis 16:30 Uhr. Unsere Lady's walken in die Stadt und reservieren einen Tisch im Veli Joze. Dann gibt es Filmaufnahmen von Seppi am Steg mit Hintergrund Rovinj. Am Abend dann einen herrlichen Mixed Grill genossen, Gudrun hat Muscheln und Calamari verdrückt, danach noch Absacker in der Enoteca genossen, Bettruhe für mich um 23:00 Uhr, Gudrun spielt noch 3 Bummerl am Nachbarboot, der Marina !

 12.06.2016

Vatertag, Markus schickt schon ganz früh eine WhatsApp, dann gibt es Frühstück in der Marina Rovinj. Pünktlich um 09:30
Uhr verlassen wir den Hafen und fahren in die "Säuferbucht" aber zum Baden. Herrliche 22,5° hat das glasklare Wasser, leider ist das Ufer verdreckt. Christian begibt sich zur Hütte an Land, dort gibt es frischen Käse und Wein, den er sich auch schmecken lässt. Nach einer Stunde verlassen wir den Badeplatz und fahren ein Stück in den Limski Fijord. Es gibt viele Meinungen wie weit man ihn befahren darf, aber das herannahende dunkle Wolkenfeld mit Donner lässt uns gleich direkten Kurs auf Vrsar nehmen. Um 12:15 Uhr hängen wir an den Moorings und kurz danach beim Manöverschluck in der Marina Bar geht auch gleich ein Regenguss nieder. Aber  nur kurz danach kommt schon wieder die Sonne, dann aber gleich so stark, dass ich nicht einmal schlafen kann am Vorschiff, also ab in die Koje. Dann kommt Herbert Gritznig mit Fahrrad zu uns auf Besuch, wir nehmen ein Kleines gemeinsam und verabreden uns für den heutigen Abend in der Laguna Bar. Auch Karla und Norbert Mortsch sind da in Vrsar, wird sicher ein netter Abend. Danach Duschen und mit Gudrun einen Spaziergang zur Kirche und dem Anwesen von Ropac Manfred. Leider keiner da, ich werfe eine Visitenkarte ein und wir nehmen einen  Heissenberger" Kaffee neben der Kirche. Stefan ruft auch an zum Vatertag, er war mit seiner Familie beim autofreien Tag am Ossiachersee. Dann spazieren wir in den Hafen, heute Hochbetrieb in allen Kneipen, Kroatien spielt bei der Fußball EM gegen die Türkei. Gegen 18:00 Uhr gehen wir "glorreichen Sieben" gemeinsam zum Abendessen ins La Rosa 1, direkt am Wasser. Super Empfehlung von Herbert Gritznig - danach treffen wir Karla und Norbert Mortsch nebst Regina und Herbert Gritznig in der Bar Laguna. Nach der ersten Halbzeit beim Spiel Deutschland vs Ukraine verlasse wir die Bar und begeben uns ins Land der Träume!


13.06.2016

Um 06:00 Uhr Früh startet unser Bootsnachbar seinen Diesel und lässt ihn warmlaufen, wir sind natürlich munter! Macht nichts der Kiosk sperrt schon um 07:00 Uhr auf um frische Semmel fürs Frühstück zu kaufen. Wahnsinnspreis bei der Butter, 250 Gramm kosten 24 Kuna = € 3,30 - auch nicht gerade ein Schnäppchen, aber was soll's, wir sind im Urlaub. Wir Bootskollegen beschließen nach dem Frühstück, wir bleiben einen Tag länger hier in Vrsar. Die Marina ist Topp, das Wetter ist auch zum Baden, also verlängern wir einfach noch eine Nacht. Sofort nach der Morgentoilette informieren wir das Marina Office, dass wir noch einen Tag bleiben möchten. Christian und wir können am gleichen Platz liegen bleiben, Gerhard muss sich umhängen. Um 09:45 geht es los zu einer Erkundungsrunde durch die Inseln bis zur Marina Fontana. Delfine sichten wir in unmittelbarer Nähe zu unseren Booten als wir beschließen in die südliche Bucht der Insel Sveti Juraj zu fahren. Wir ankern auf fast sandigem Boden, die Bucht hat einen ganz feinen Kieselsand. Nach einer Stunde dreht leider der Wind und es wird wellig und ungemütlich, also Maschinen an (heute sind wir nur mit 2 Booten unterwegs) und ab in die Sandbucht hinter der Insel Cavata. Dort liegen wir windgeschützt im ruhigen Wasser 4 ½ Stunden und genießen das klare Wasser. Christian kocht Gulaschsuppe, ich koche Nudel, beides kommt in einen Topf und wir haben alle Sieben ein wunderbares Mittagsgericht. Es ist ein Traumtag heute und wir nutzen ihn wirklich zum Baden und Relaxen. Erst gegen 17:00 Uhr fahren wir zurück in den Hafen von Vrsar und machen einen schönen Spaziergang durch die Altstadt, genießen einen Heissenberger Kaffee neben der Kirche, wandern abwärts durch schmale Gassen, besuchen einige Aussichtspunkte und finden wieder ein kleines aber feines Kneiperl wo wir den Sonnenuntergang  sehen können. Zurück im Hafen wird an Bord der Marina gejausnet, dann gibt es die Dusche die Schreibarbeiten und die Finanzaufzeichnungen. Wir haben wieder einmal einen schönen Badetag erleben dürfen!

14.06.2016

Heute brauchen wir Nachschub für den Kühlschrank, daher gleich in der Früh in den Supermarkt gewalzelt und eingekauft. Danach herrliches Frühstück an Bord mit Sonnenstrahlen vom Himmel. Nach Bezahlung der Marinagebühr muss unser "Kleinster" wieder tanken, er hat das kleinste Boot, braucht aber am Meisten Sprit. Als er fertig ist tuckern wir gemütlich gen Norden unserem Etappenziel Umag entgegen. Südlich von Cervat Porta ist die Bucht Sveti Martin, dort machen wir einen Badestopp bei herrlichem Sonnenschein und rasten ein wenig, Christian möchte ans Ufer schwimmen, aber es ist zu felsig, er kommt nicht raus. Als wir ablegen kommt über Funk die Meldung "GM für Chicca, mein Anker sitzt fest, ich krieg ihn nicht hoch" allgemeines Gelächter, aber unser Gerhard braucht wirklich mehrere Versuche bis er mit Hilfe von Seppi den Anker (5 Kilo) endlich gehoben hat. Als wir Novigrad passieren verfinstert sich der Himmel und kurze Zeit später beginnt es auch zu tröpfeln. Wir machen unsere Boote dicht und der Wind wird stärker, auch die Wellen werden höher aber die Chicca macht schöne 6,2 Knoten gegen den Wind und gegen die Wellen. Nach mehr als 3 Stunden sehen wir das erste Mal das Hochhaus an der Hafeneinfahrt und Wissen, wir haben es geschafft. Als wir Anlegen regnet es, wir bekommen einen super Platz, nahe an den Toiletten und am Ausgang in die City. Nach dem Anlegen gönnen wir uns im Marina Restaurant einen Mittagssnack, dann folgen Mittagsschlaferl und Spaziergang bevor es unter die Dusche geht. Mit dem Bummelzug geht es dann von der Marina in die Altstadt von Umag, bei einem Spaziergang entlang des Meeres sind bei jedem Lokal mindestens zwei "Keiler" die uns in die Lokale bringen wollen, echt NERVIG und nicht mehr weit weg von Malle! Wir kürzen ab und verschwinden durch kleine Seitengassen wieder ins Zentrum. Eine Kleinigkeit zwischen die Zähne in einer Pizzeria am Wasser, dann beginnt es zu regnen. Wir erwischen noch den Bummelzug zurück in die Marina, am Meer ist es wirklich schwarz, schaun wir was die Nacht bringt!

15.06.2016

Schwere Gewitter in der Nacht, 2 x musste ich aufstehen und die Leinen nachspannen, auch die Mooring musste ich neu belegen. Der Schwall in der Marina ist gewaltig, wir liegen mit den Booten genau in der Windeinfallsrichtung aus SW 5 - 6 Bft bläst der Wind, auch im Hafen gibt es Schaumkronen auf den Wellen. Der Zug auf den Leinen ist so stark, dass sich eine Klampe am Boot, Steuerbord achtern schon lockert. Als der Marina Shop öffnet kaufe ich sofort 2 Stk Leinengummi damit der Druck auf den Klampen nicht so hoch ist. Auch werden die Heckleinen über Kreuz gespannt und eine zusätzlich Spring angebracht, erst dann liegt sie einigermaßen ruhig die Chicca. De Wind hört nicht auf, die Wellen am Meer haben mehr als 2 Meter, an ein Ausfahren ist nicht zu denken. Also erst mal Cappuccino trinken in der Marina, dann gibt es ein Schnapser Quartett und gegen Mittag bessert sich das Wetter. Die Sonne kommt raus, der Wind schwächt ab, na vielleicht wird es doch noch was mit der Fahrt nach Izola. Gegen 12:45 Uhr gibt es den nächsten Wetterbericht vom kroatischen Seefahrtsdienst, zwischen 15:00 und 18:00 Uhr wenig Wind, danach Gewittergefahr mit Wind bis 50 Knoten. Also gehen wir Wellen schaun, das Meer ist mit unseren Booten befahrbar, die Wellen sind zwar fast 2 Meter hoch, kommen aber von achtern und auch der Wind kommt von Hinten, also Maschinen an, ab zur Tankstelle, voll getankt, dann zum Steg der Polizei, ausklarieren im Hafenamt, kleines, schnelles Mittagsgericht und ab um kurz vor 15:00 Uhr. Es ist wie wir es uns gedacht haben, der Wind bläst zwar mit 3 - 4 Bft. Aber von hinten und auch die Wellen, so um die 2 Meter hoch kommen von Hinten und wir machen 7 - 8 Knoten Fahrt bis Savudrija. Dann kommen die Wellen und der Wind schräg von Achtern aber es ist alles fahrbar, wir düsen in knapp 3 Stunden bis Grado. Izola haben wir ausgelassen, weil für Morgen sind Windböen bis 5o Knoten vorhergesagt. In Grado kommen wir an und es beginnt zu tröpfeln, das befürchtete Gewitter ist ausgeblieben, der Wind bläst aber kräftig, das Anlegen ist nicht einfach, gelingt aber. Danach eine angenehme Dusche und ab in
die Stadt, heute zu Lucy und Andrea, wir gönnen und Pepatta di cozze e vongole und eine Tagliata vom Thunfisch, pikant mit frischen Tomaten und Basilikum. Danach noch ein Gelato und ab in die Heia, wir haben Nachholbedarf an Schlaf nach der letzten Nacht. 

16.06.2016

Frühstück an Bord mit frischem "Integrale" Gebäck, Wurst und Käse aus dem Kühlschrank verbraucht. Danach folgt das große Ausräumen von Bekleidung und Utensilien die nicht mehr gebraucht werden, die Chicca ist wieder leer. Dann geht Gudrun in die Stadt, Fabrizio kommt und wir machen gemeinsam den erforderlichen Ölwechsel beim Motor der Chicca. Christian putzt seine "Marina" am Nachbar Liegeplatz, geschäftiges Treiben nach dem Törn. Seppi hilft Gerhard bei seinem Verdeck, das machte auch leichte Probleme in Kroatien. Nach einem Mittagsschlaferl geht es in die Stadt, Macchiato Pause und frisches Obst wollen wir. Mein Vidal Duschgel ist auch ausgegangen und muss nachgekauft werden. Dann beginnt es wieder zu regnen, eine Ausfahrt ist heute nicht möglich. Starker Wind mit Böen bis 50 Knoten und sehr hohe Wellen locken uns nicht aufs Meer. In der Lagune ist es durch den Regen auch nicht einladend. Gegen 17:00 Uhr holen wir Gerhard in Le Cove ab, es geht zum Weinbauern, ich muss für meine Gäste am Wochenende (20 Personen kommen mich aus Villach besuchen) vorsorgen......... Dann fahren wir zum Al Zorat und wollen uns wieder mal mit Fleischgerichten Gutes tun. Aber unser beliebter Al Zorat hat vom 13. Juni bis 13. September geschlossen!!!! La Rosta fällt auch aus, weil der kocht erst ab Freitag, also ins La Frasca. Was gleich mal auffällt, die Preise haben ordentlich angezogen hier in Aquileia, aber wir bleiben, Seppi will Bier und das bekommt er hier. Gudrun und meine Wenigkeit werden heute von unseren Bootskollegen, für die Vorarbeiten und Durchführung des Törns , eingeladen. Danach zu Andrea zum Patrirchen auf einen Schlummertrunk, um Mitternacht sind wir in den Betten.

17.06.2016

Schwere Regenfälle prasseln in der Nacht auf die Chicca, mehrere Intervalle von Sturzbächen kommen vom Himmel, es
donnert und blitzt. Am Morgen ist es fast wolkenlos, aber kein Strom am Steg, das Gewitter hat wohl dafür gesorgt. Also erst mal Körperpflege und ab in die City auf ein Frühstück. Gudrun fährt mit Gerhard wieder nach Hause, ich fahre mit der Wing nach Aquileia um einen Anker zu kaufen, habe im Hafen wieder mal einen versenkt. In der Ferramenta ist nichts zu finden, also ab zu Malussi in Grado, dort bekomme ich meinen Pfluganker für 40 Euronen. Dann treffen schon die ersten "Kerndl'n" in Grado ein, dieses Wochenende gibt es ja den Freundschftspflegenden Ausflug der Villacher Stammtischrunde nach Grado. Mit 4 Leuten fahren wir mit der Chicca nach Barbana zum Mittagessen. Dann zurück in den Hafen und gegen 17:00 Uhr treffen wir uns mit den restlichen Teilnehmern. Es geht zu Lucy & Andrea auf einen Aperitivo, er serviert einen Thunfischaufstrich als Gabe vom Haus. Danach geht es in die Pizzeria Piasalber, alle sind happy und zufrieden mit dem Essen. Dann folgen lustige Stunden im Casa Labres der Familie Mitzner in Grado. Wir wuden allesamt von Helga und Klaus in den Weingarten (Innenhof) eingeladen. Süsse Versuchungen wie Erdbeer Tiramisu, Kuchen, selbstgemachte Salzstangen und eine wunderbare Erdbeerbowle warten auf uns. Dazu gibt es hervorragende Weine und auch Grappa vom Feinsten werden verkostet. Es wird ein langer Abend!

18.06.2016

Frühstück an Bord, dann Dusche und ab zu den Kerndl'n ins Hotel Eliani, heute steht eine Schiffsfahrt nach Triest am Programm! Die Delfino Verde kommt pünktlich, muss aber noch tanken, also dürfen wir nicht an Bord. Die Wartezeit ist für Anita in der Sonne zu viel, es ist heiß und sie bricht zusammen. Mit Mineralwasser und Cola sowie einem Päckchen Zucker bekommen wir sie wieder fit und sie kann die Reise nach Triest mitmachen. In Triest angekommen teilen wir uns in mehrere Gruppen, mit mir kommen 7 Personen um mit der alten Tram nach Opicina zu fahren. Dort in der Trattoria Max gibt es herrliche Rigatoni al sugo um € 5,00 und sie schmecken echt lecker. Wir begeben uns zum Obilisken um Triest in der schönsten Ansicht festzuhalten. Danach geht es mit der Tram wieder in Stadtzentrum und ins Cafe dello specchio um einen Macchiatone zu genießen. Leider sind die 4 Stunden Aufenthalt in Triest auch schon wieder vorbei und wir fahren mit dem Schiff wieder zurück nach Grado. Die letzte Nachtetappe hat ihre Spuren hinterlassen, fast alle schlafen im Schiff bei der Rückfahrt. Dann hurtig zu den Fahrzeugen, es geht zum Weinbauern La Rosta in Terzo d'Aquileia, dort habe ich für die Kerndl'n ein Abendmahl samt Bauernwein bestellt. Ein Tris die primi und Wildschwein Ragou stimmen uns alle fröhlich. Dann geht es zurück nach Grado und der harte Kern der Kerndl'n besucht noch den Patriarchen Andrea.........

 19.06.2016

Tagwache um 07:00 Uhr, dann hilft mir Ingundis beim Einkauf für die Tavolata in Barbana. Zuerst suchen wir Helga Mitzner auf um Tischtücher auszuborgen, dann geht es in den Supermarkt um die Köstlichkeiten für die Tavolata einzukaufen. Hurtig zum Schiff, wir müssen vor dem wrsten Linienschiff welches um 09:00 Uhr in Grado abfährt auf der Insel sein. Wir schaffen es und richten unsere Tafel. Gegen 11:15 kommen unsere Kerndl'n und wir feiern wie die Italiener. Heute ist sehr viel Betrieb auf der Insel, viele "Party's" werden gefeiert. Um 14:30 Uhr ist auch schon wieder Schluß und unsere Villacher fahren mit dem Schiff zurück. Ingundis und ich räumen alles weg und auch wir begeben uns in den Heimathafen. Dann Dusche und ab in die Stadt, es gibt ein Abendessen für die Arbeit der Vorbereitungen. Bei Chicco speisen wir einen Salat als Vorspeise, danach Calamari fritti und einen Refosco, dann ein Gelato in der Bomben Bar. Nach einem Spaziergang auf der Diga geht es zurück in den Hafen und ich nutze den hohen Wasserstand um meine SAT Antenne auszurichten und gebe mir danach gleich einen Tatort.

20.06.2016

Ausgeschlafen wache ich um 07:30 Uhr auf, es war eine regnerische Nacht an Bord der Chicca. Gegen 03:00 Uhr in der Nacht hat es zu regnen begonnen und teilweise ganz schön "getschotert". Nach dem Frühstück beginne ich mit dem Bootsputz innen, alles wird gesaugt, die Teppiche abgeklopft, alles nachgewischt. Dann ist die Chicca wieder sauber. Die Außenreinigung kann erst erfolgen wenn sich das Wetter bessert und ich zur Banco d'orio fahren kann. Dort ist eine ordentliche Reinigung außen, mit Lappen und Politur möglich, denn da kann ich neben meiner Chicca im Wasser stehen.Nach der Reinigung des Bootes mach ich auch gleich den WC und Duschcontainer sauber, war 3 Tage nicht abgesperrt und schon ist das WC versaut. Dann gönne ich mir einen Cappuccino in der Stadt, kaufe Milch und Obst im Supermarkt bevor es zu Pino zum Mittagessen geht. Vorher muss ich noch zu Helga Mitzner fahren, die Tischtücher der Tavolata waren eine Leihgabe vom Casa Labres! Gott sei Dank hat es zu regnen aufgehört und ich kann alle Wege mit dem Rad'l erledigen. Bei Pino gönn ich mir eine Lasagne und ein Glaserl vom Roten, dann geht es in die Koje zum Mittagsschlaferl. Nach dem Cafe geht es zur Fehlersuche, warum der neu Kühlschrank mit Landstrom und Gas sehr wohl funktioniert aber auf Batterie oder 12 V Bordstrom aber nicht. Der Fehler ist rasch gefunden, eine Sicherung ist durchgebrannt, wird getauscht und es funktioniert. Dann geht es nochmals in die Stadt, Jause für die nächsten 3 Tage muss ich noch bunkern, dann mach ich es mir beim TV Gerät gemütlich und lasse den Tag ausklingen. Da aber der TV Film wenig gefällt, mach ich mich nochmals auf die Socken und mit dem Rad'l in die City, heute gibt es ein Vollmond Konzert vor dem neuen Lokal Fifty und dieses besuche ich. Sehr viele Leute sind da und geben sich den Klängen vom Quartett Venezia Rock hin. Es sind dies 4 Damen mit Streichinstrumenten, welche durch Musik vom PC unterstützt werden, so eine Art Playback, klingt nicht schlecht und auch die Platzierung auf einem alten Batela mit 2 Segelmasten gibt was her. Danach nehm ich noch ein Mineral in der Rampa d'oro, dach ins Bett,  morgen heißt es früh Tagwache, um 04:00 Uhr gibt es ein Konzert zur Sommersonnenwende auf der Diga, daß will ich mir auch nicht entgehen lassen.

21.06.2016

Um 03:45 Uhr klingelt der Wecker, schon kurz die Nacht von 23:00 Uhr bis zum Aufstehen zu dieser unchristlichen Zeit.  Noch schnell in den WC Container und ab auf die Diga. Ich staune nicht schlecht wie viele Leute sich um diese Zeit hier schon eingefunden haben. Es werden  sicher an die 150 - 200 Personen sein, die sich den Klängen zur Sommer Sonnenwende, mit 4 Harfen, einem Trompeter und einem Trommler hingeben. Auch eine Sprecherin trägt Gedichte und Werke von Biago Marin, dem Sohn Grados, vor - leider im Dialekt, verstehen kann ich fast nichts. Aber die Athmosphäre ist interessant. Gegen 05:00 Uhr mach ich mich zur Mole vor dem Max in um den Sonnenaufgang festzuhalten, leider ziehen gerade in dem Moment als sie aufgeht Wolkenfelder vorbei, es wird nichts mit brauchbaren Bildern. Danach geh ich wieder schlafen und werde erst durch das Kranen eines Bootes in der Marina wieder munter, es ist schon nach 09:00 Uhr, Ab auf ein Frühstück, danach Leinen los, heute möchte ich die Chicca wieder mal bewegen. Erst führt mich der Weg zur Insel Barbana, dann nach Tenuta und weiter zu meinem Badeplatz auf der Banco d'oro. Dort gibt es dann Mittagspause und Mittagsjause, dann wird die Chicca außen abgebürstet und gewischt. Im Hafen werde ich dann mit Süßwasser nachspülen. Erst gegen 16:00 Uhr mach ich mich auf die letzten Kilometer in den Heimathafen. Ich nutze das herrliche Wetter auch zum Baden. Leider ist das Meer ein wenig unruhig, aber die Schauklerei macht mir nichts, im Gegenteil ich lasse die Seele baumeln!  Ich fahre in den Stadthafen auf ein Gelato und einen Macchiato, dann ist die Passage der Brücke vom Wasserstand her auch kein Problem mehr, ich passiere und lege im Heimathafen an. Dann nochmals ein wenig relaxen, duschen und ab in die Stadt zu Pino, Standard Abendmenü Toast und ein Glas Rotwein. Dann ist Fernsehen angesagt, alleine macht es keinen Spaß in der Stadt rumzugondeln. 

22.06.2016

Frühstück Standard in der Bar Rampa d'oro, dann Bäckerei, aufs Boot zurück und um 09:00 Uhr lege ich ab, fahre zur Insel Barbana. Erstmal ein Cappucino, dann kommt Fabrizio mit 2 Leuten, er repariert wieder mal einen Motor und brauchte eine Probefahrt. Wir plaudern über die Chicca und wie es jetzt mit ihr geht, dann sind sie schon wieder dahin die 3 "Probefahrer". Ich mache mal einen Rundgang mit Fotoapparat rund um die Insel und auch in die Kirche, finde doch tatsächlich wieder neue Motive. Danach gönne ich mir ein Pranzo a bordo mit den letzten Resten der Jause und einem kühlen Egger Märzen. Mittagsschlaferl, Nachmittags Kaffe und Gelato, alles bietet diese Insel. Ich bleibe bis um 15:00 Uhr dann versuche ich den Weg über das Meer zum Isonzo und über den Isonzino zurück nach Barbana und Grado. Kurz vor der Tonne vor Monfalcone bläst auf einmal die Bora, innerhalb weniger Minuten gibt es Schaumkronen und ich muss Kurs Richtung Bellariva nehmen um nicht die Wellen auf die Breitseite zu bekommen. Einge Kilometer Umweg um einigermassen ruhig zu den Einfahrts Dalben des Isonzo zu kommen. Ich atme auf als ich den  ruhigen Wasserweg erreiche. Das nächste Problem stellt sich mit dem Wasserstand, komme i9ch bei den 2 Brücken durch. Ich habe erst bei der 2. Nachsicht entdeckt, dass der Minimal Wasserstand um 17:25 Uhr mit 41 cm angegeben ist.  Das wird knapp, aber es geht sich aus, ich muss halt die 3000 Touren ausschöpfen um meine 6 Knoten Flußaufwärts zu schaffen und im Zeitplan die Durchfahrt bei beiden Brücken zu machen. Es geht sich aus, ein  Ottakringer gibt es als Nervenberuhigung. Die restlichen Kilometer lasse ich gemütlich ablaufen, um 18:30 Uhr bin ich im Heimathafen. Dusche und ab zum Abendessen. Festa del pesce im Piper, ganz Grado ist vollgepflastert mit diesen Plakaten. Es gibt Orate oder Branzino um sagenhafte € 4.90 pro Portion. Ich versuche es, der Fisch ist gut aber klein, mit Polenta und Knoblauch serviert. Mit Salat und Wein bzw. Wasser bringt man mir einen Bon mit   € 15,80, Restgeld bekomme ich auf € 18,50 - meine Reklamation wird einfach nicht verstanden, der Bon ist verschwunden, einen neuen Bon kann man mir nicht geben bzw. drucken, dann dann stimmt die Kassa nicht. Mein Unmut wir mit Achselzucken abgetan, wieder etwas gelernt, da geh ich einfach nicht mehr hin ! Am nach Hause Weg noch ein Kurzbesuch bei Filomena, dann mach ich noch schöne Sonnenuntergangs Fotos und ab vor den TV.......

23.06.2016

Schon um 06:00 Uhr packe ich meine sieben Zwetschgen und verstaue sie in der Wing. Es hat schon 24° um diese Zeit, die Vorhersage sind 35° da hau ich lieber gleich ab. Um 07:30 Uhr bin ich fertig, habe die Betten abgezogen, sämtliche Schmutzwäsche in der Maschine verstaut und ab in die Bar Tergesteo zum Frühstück. Gleich danach fahre ich über Monfalcone nach Görz und durch das Soca Tal nach Kobarid. Nachtanken ist angesagt, ich gönne mir auch noch einen Cappuccino. Dann rasch weiter, es hat auch hier schon 30° im Schatten. Am Passo Predil sind es dann angenehme 24° und es führt mich der Weg über Tarvisio und Arnoldstein nach Villach und nach Hause. Heute noch kräftiges Rahmenprogramm, Rasen mähen, Vorbereitungen für Kalabrien - aber das ist schon die nächste Geschichte!