Schifferlfahrn, essen, trinken - lustig sein !

Schiffstagebuch Grado

Rappitsch 67A
Ossiach
9570
+43.6602722718
scbe12@drei.at

sono tornato

02.09.2018 08:14

27.08.2018

Es wird Zeit wieder nach Grado zu fahren, meine Goldwing wurde verkauft und muss zum Service nach Mossa zum Honda Spezialisten Braidotti, Gründe die ausreichen wieder ans Meer zu fahren. Die Wing wird aufgepackt und um 09:00 Uhr steht Reinhold vor der Garage, er begleitet mich heute auf der Fahrt über den Passo Predil und das Isonzo Tal nach Grado.Es hat 8° an diesem wolkenlosen Tag als wir starten, Tankstopp noch in Villach Süd und dann ab auf die Piste. Am Passo Pedil gibt es eine 20 minütige Pause, Felsräumung auf slowenischer Seite, an die 20 Motorräder warten auf die Freigabe, danach wilde Hatz bis Bovec, dann gemütlich bis Kobarid zur Cafe Pause.In Nova Gorizia nochmals volltanken, dann über Monfalcone nach Grado. Mittlerweile hat es schon 30° und ich entledige mich aller Klamotten die nicht mehr gebraucht werden.Nach einer PAuse mit MIttagessen und Cafe fährt Reinhold wieder zurück nach Kärnten, ich räume die Chicca ein, lüfte, putze wie es halt erforderlich ist nach einem Monat Abwesenheit. Meine Fahrräder muss ich auch servicieren, der WC Container wird auch von mir geputzt, dann bin ich müde und fahre in die City, treffe Magler's bei Pino, Gerald Plazotta, der Ex Weintandler aus Villach kommt auch dazu und es wird nach Mitternacht bis wir den Abend ausklingen lassen.

28.08.2018

Radio Birikina weckt mich an Bord, habe herrlich geschlafen, Frühstück an Bord mit Käsepappeltee. Dann wird das Radl aktiviert und es geht über Fossalon, Marina Julia nach Monfalcone, zur Timavo Quelle und entlang dem Lungomare nach Triest. Diverse Fotostopps inklusive sind es etwas mehr als 2 1/2 Stunden Fahrzeit für die Tour. Im Hafen gibt es dann eine Pause, 2 große Schiffe stehen auch am Pier, bis mich das Schiff Delfino verde um 13:00 Uhr zurück nach Grado bringt. Das Wetter ist perfekt also starte ich nach meiner Rückkehr die Chicca und fahre zur Banco d'orio zum Baden, der traumhafte Sonnenuntergang lässt mich die Zeit vergessen und es ist schon nach 20:15 Uhr als ich wieder zurück fahre in den Heimathafen. In die City muss ich auch noch, treffe Helga mit Freundin bei der Filomena, dann noch einen Anstandsbesuch bei Andrea dann ist Zeit für die Koje.

29.08.2018

Frühstück an Bord, wieder mit Käsepappeltee, dazu schaue ich mir in der Mediathek die letzte Folge der Liebesgeschichten an, email check, dann macht plötzlich das Internet zicken. Ds TIM Netz mit dem ich in Italien arbeite verträgt sich mit meinem 3 von Zuhause nicht, die Verbindung lässt sich nicht herstellen. Erst ein Anruf bei 3 in Österreich löst das Problem, allerdings muss ich mich immer mit Kennwort anmelden, was vorher nicht der Fall war, na auch gut wenn es denn nur funktioniert. Ich fahre kurz mit dem Rad auf einen Cafe in die Stadt, dann sollten eigentlich Magelr's kommen um mit mir eine Ausfahrt zu machen, beide haben Durchfall und sagen ab, also alleine eine Tour mit der Chicca. Als ich um 10:45 Uhr zum Hafen von Barbana komme ist nur mehr ein Platz frei, was ist da los, ist heute ein Gratis Tag? Ich lege an, geh die Mannschaft begrüßen und deponiere meinen Wunsch Mittag hier zu essen. Als ich nach einem Relax Spaziergang auf der Insel zum Restaurant komme dauert es über eine Stunde, um als Einzelperson an einem Tisch Platz zu bekommen. Es dauert eine weitere Stunde bis ich mein Essen bekomme, Fazit Ferragosto ist noch nicht beendet. Beim Bezahlen bekomme ich dann einen Santonego und ein Gelato geschenkt, Gedeck brauch ich auch nicht bezahlen, auch gut. Es folgt eine Fahrt zur Banco d'orio, ein Strandspaziergang von einer Stunde, leider ist das Wasser heute nicht sauber, sehr viele Algen, tote Quallen, Seegras und es stinkt. Anker hoch und ab in den Stadthafen, einkaufen ist angesagt, heute wird an Bord gejausnet und ein TV Abend ist geplant. Im Heimathafen stelle ich fest, die SAT Schüssel ist wohl vom Wind verstellt worden, also neu justieren und dem gemütlichen Tagesausklang steht nichts mnehr im Weg.

30.08.2018

Wieder ein gesundes Frühstück an Bord und schon um 08:00 Uhr starte ich zu einer Radtour, heute wieder Mal ins Hinterland von Grado, Scodovacco und Ruda und Isola Morosini nach Caneo. Leider ist die Bar geschlossen und ich muss bis Grado Pineta durchhalten um mich nach der Tour zu laben. Ferdl ruft mich an und sagt er wäre an Bord seines Bootes, welches er letzte Woche gekauft hat. Da muss ich hin, das muss ich sehr - eine Bayliner mit 5,7 Liter Mercruiser und 260 PS - na das schreit nach Tankstelle. Ein Startversuch scheitert leider an leeren Batterien, der Kühlschrank war einen Tag und eine Nacht eingeschalten und der Stromschalter am Landanschluss leider nicht auf ON gedreht......... Zurück an Bord meiner Chicca gibt es erst Mal ein Schlaferl, dann wird die Chicca gesaugt und wieder einmal geputzt. Abends dann treff ich Stefano Biasol, es folt eine Biretta, dann hab ich Hunger und besuche die Osteria HUSTIBUS, lo chef verwöhnt mich mit Tagliatelle San Daniele, ein Gedicht ! Angelo sollte heute in der Bar von Andrea spielen, leider ist er nicht da als ich komme, Ferdl ist aber da und es wird ein lustiger Abend.

31.08.2018

Bora, Bora in der Nacht, unruhiges Wasser, sind das schon die Vorboten der Schlechtwetter Front die vorhergesagt ist? In der NAcht muss ich aufstehen und die Seitenabdeckung abnehmen, sonst hätte sie der Wind mitgenommen. Frühstück dann in der Tergesteo Bar, danach fahre ich mit der Wing in meine Werkstätte in Mossa. Gudrun sollte mich eigentlich von Mossa nach Grado bringen, sie kommt ja heute nach, leider schfft es Gudrun nicht die Werkstätte zu finden, verfährt sich schon nach der Autobahn Abfahrt, landet in Görz und braucht über eine Stunde um mich zu finden. Ich übernehme den Suzuki, die Wing bleibt ja für eine Woche in Mossa und wir fahren nach Ruda und Aquileia. Mittag essen wir bei Piero eine ausgezeichnete Pizza. Zurück im Heimathafen zieht der Himmel zu, die Bora bläst immer noch und jetzt wird es richtig schwarz am Himmel. Es bleibt aber trocken, wir können sogar einen Spaziergang in der Altstadt machen, besuchen Pino, Brocca Rotta und die Filomena bevor wir wieder an Bord gehen. Wir machen es uns gemütlich im Vorschiff, schauen einen Film und müssen um 22:00 Uhr beenden, der einsetzende Regen stört den Empfang - Licht aus und Nachtruhe - DENKSTE ! Gegen 23:00 Uhr beginnt es zu blitzen, Donnergrollen und Sturm, die Chicca beutelts ordentlich.

01.09.2018

es hat die ganze Nacht gestürmt, geschlafen haben wir fast nichts, wir sind gerädert am Morgen.Eine Fensterabdeckung musst ich bergen in der Nacht, auch musste ich die Spring Leine verstärken, so stark war der Winddruck in dieser Nacht. Frühstück an Bord und wir überlegen uns ein Schlechtwetter Programm. Heute ist ja GRADO Triathlon, es gibt massive Verkehrsbeschränkungen, besser wir hauen ab aus Grado. Gesagt getan, ab nach Triest.Hier auch KEINE Parkplätze beim Aquarium, es gibt heute Abend ein Rock Konzer auf der Piazza Unitat, alles im Umkreis ist abgesperrt. Wir haben aber Glück und bekommen einen Stellplatz, spazieren durch die FUZO und wählen das L'Approdo aus um Mittag zu essen. PERFEKTE Lokation, super Essen, wirklich nette Wirtsleute, nur zu empfehlen. Leider regnet es immer wieder dazwischen, im  Freien ist es nicht möglich zu sitzen, der Wind trägt auch dazu bei. Also wiedr retor nach Grado, wenn auch mit Umleitung wegen dem Triathlon. Nach einer Ruhepause an Bord plötzlich Sonne, ab in die City zu Sandro, Filomena und Lucy, dann beginnt es wieder zu donnern und zu blitzen. Retour zum Boot, Persennig dicht und los geht's wieder mit Sturm, Gewitter und wie gehabt........